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Glossar

A

  • Abdeckmaterial
    "Teil des Haftverbundes, der das Selbstklebematerial trägt. Als Trennschicht ist zumeist eine Silikonisierung aufgetragen, so dass sich das Etikett leicht vom Träger abziehen lässt."
  • Abfallholz
    "Rohstoff fuer die Zellstoff- und Papierindustrie, der als Bruch- oder Durchforstungsholz anfaellt. So kann die Forstwirtschaft die notwendige Pflege und den Erhalt des Waldes durchfuehren. "
  • Ablösbarkeit
    "Ein in der Praxis relativer Begriff der beschreibt, mit welcher Kraft oder unter welchen Bedingungen Selbstklebeetiketten wieder abgelöst werden können."
  • Abriebfestigkeit ...
    Eigenschaft einer Oberfläche, äußeren Einflüssen wie Reibung oder Scheuern zu widerstehen.
  • Absolute Feuchtig ...
    Die Wassermenge im Papier, gemessen in Gewichtsprozent.
  • Abziehbilder Papi ...
    Ein Traegerpapier mit wasserloeslicher Schicht. Dieses ermoeglicht das Abloesen (Abschieben) des in Offset- oder Siebdruck aufgebrachten Dekors und die Uebertragung, z.B. auf Keramik.
  • Abzug Papier
    Saugfaehiges (maschinenglattes) Papier fuer Wachsschablonen-Vervielfa eltiger.
  • Adhaesiv Papier
    Mit Silicon beschichtetes Papier, das dadurch Klebstoffe abstoesst. Fuer Abdeckungen bei Haftpapieren, -folien und -etiketten.
  • Adhäsion
    Zwischen Flächen zweier Körper durch Kontakt erzeugte Bindung. Wechselwirkung eines Klebstoffes mit dem zu beklebenden Substrat.
  • Adobe Type Manage ...
    Software von Adobe Systems Inc., dient zur optimierten Darstellung von Post-Script-Zeichensätze n auf dem Monitor. Kann darüber hinaus die Druckqualität von zeilenorientierten Drucksystemen verbessern (Matrix, InkJet), die über keinen eingebauten PostScript-Interpreter (RIP) verfügen.
  • Affiche
    "Bezeichnung für den Bogenanschlag. Dient auch als Bezeichnung für ein Außenwerbeplakat (Affichenpapier). "
  • Affichen Papier
    Plakatpapier fuer Anschlagtafeln (und -saeulen) mit spezieller Leimung und hoher Nassfestigkeit
  • Aktendeckel-Karto ...
    Zaeher, einreissfester, meist geklebter Karton (250/350 g/qm) fuer Aktenaufbewahrung. In vielen Farben.
  • Alabaster Karton ...
    Aus zwei oder mehr Lagen eines feinen, holzfreien Papiers, mit Staerke zusammengeklebt. Fuer hochwertige Geschaefts- und Privatdrucke.
  • Alfa Papier
    "Hochwertiges, weiches und voluminoeses Papier. Hergestellt aus Zellstoff von Alfa-(Esparto-)gras (Spanien und Nordafrika)."
  • Alterungsbeständ ...
    "Folgende Faktoren zeichnen ein Papier als alterungsbestaendig aus:
    - Natur- oder Streichrohpapier, zu 100% aus gebleichtem Zellstoff hergestellt
    - ph-Wert von 7,5 bis 9
    - ein Calciumcarbonat-Anteil von mind. 3%
    Festgelegt wurden diese Richtlinien in der DIN-ISO 6738.
    Sie beinhalten die Merkmale, die Papier und Karton erfuellen muessen, um der geforderten Lebensdauerklasse (LDK) zu entsprechen. Diese Norm findet ihre Anwendung fuer Papier und Kartons, die z. B. als Schriftstuecke und Buecher auch nach laengerer Lagerzeit noch nutzbar sein muessen.
    Die Klassifizierung der LDK:
    LDK 24-85 Diese Lebensdauerklasse erfuellt allerhoechste Ansprueche
    LDK 12-80 mehrere 100 Jahre
    LDK 6-70 mind. 100 Jahre
    LDK 6-40 mind. 50 Jahre
    Eine weitere Norm fuer alterungsbestaendiges Papier ist die DIN-ISO 9706, die -neben bestimmten Festigkeitswerten, die mehr fuer die Verarbeitung des Papiers als fuer seine Alterungsbestaendigkeit von Bedeutung sind- folgende Kriterien als entscheidend fuer die Alterungsbestaendigkeit herausstellt:
    - Herstellung des Papiers im neutralen bzw. alkalischen Bereich
    - der damit verbundene vollstaendige Verzicht auf Alaun und andere Substanzen
    - der nur bei dieser Fahrweise moegliche Einsatz einer milden alkalischen Puffersubstanz (Calciumcarbonat) als Fuellstoff
    - Verzicht auf verholzte Faser (Lignin)
    "
  • Altpapier
    Papier-, Karton- und Pappenabfaelle (mehr als 120 verschiedene Sorten!), die bei der Verarbeitung oder nach Gebrauch anfallen. Ueber Altpapierhaendler werden sie zur Wiederverwendung (Recycling) an die Papierfabriken zurueckgeliefert. Dieser 'Rohstoff' hat schon einen Anteil von ca. 50% der einheimischen Produktion (Zellstoff-Anteil ca. 25%). Altpapier ist aufgrund seiner Eigenschaften nicht in allen Bereichen der Herstellung als Rohstoff voll einsetzbar. Bei der Produktion von Recycling-Papier muss staendig ein Anteil von 'Frischfasern' zugefuegt werden, da sich die Qualitaet der 'Altpapier-Fasern' bei jedem Einsatz verschlechtert. Abkuerzung = AP.
  • Anilindruck Papie ...
    "Einseitig oder beidseitig glatte Papiere zum Druck in Anilin-Druckmaschinen (fuer Beutel, Packungen, Massenprospekte)."
  • Aox Wert
    "Aox-Wert (=Absorbierbare organische Halogene) Der AOX-Wert ist die international gebraeuchliche Masseinheit, um die Abwasserbelastung mit organischen Chlorverbindungen verschiedener Zellstoff-Fabriken miteinander vergleichen zu koennen. Der AOX-Wert bildet die Grundlage fuer die Einteilung in 'chlorfrei' und 'chlorgebleicht'."
  • AppleTalk
    Ein Netzwerkprotokoll, das bereits 1984 von Apple Computer Inc. entwickelt wurde. AppleTalk ist auch bekannt unter den Namen EtherTalk (in einem Ethernet-Netzwerk), TokenTalk (in einem Token-Ring-Netzwerk) oder als LocalTalk (über die serielle Schnittstelle). AppleTalk ist Bestandteil aller Apple-Computer und ist auch für andere Computersysteme (Windows, DOS, UNIX) verfügbar.
  • Aquarell Papier
    "Holzfreies, oft hadernhaltiges Zeichenpapier, fuer Wasserfarben geeignet, mit gewollt gekoernter Oberflaechenstruktur."
  • Aschegehalt
    "Papier besteht neben den Faserstoffen organischer Bestandteile aus sogenannten Fuellstoffen. Der Anteil dieser Fuellstoffe kann durch Verbrennen (Veraschen) des Papieres ermittelt werden. Deshalb 'Aschegehalt'."
  • ASCII
    American Standard Code of Information Interchange Amerikanischer Normcode in der Datenverarbeitung mit meist acht Bits. Durch die große Verbreitung amerikanischer Geräte ist er auch in Europa, besonders bei Personal Computern, gebräuchlich. Dieser Code setzt die alphanumerischen Zeichen, die mit der Tastatur eingegeben werden, in binäre computerverständliche Zeichen um.
  • Aufheller
    "Optische Aufheller."
  • Auflösung
    "Je höher die Auflösung, desto mehr (digitale) Informationen stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich der Inch etabliert. Auflösungen werden deshalb überwiegend in "Punkten pro Inch" angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische Angabe zu erhalten, muss dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen. In vertikaler Richtung beträgt z. B. die Auflösung 400 dpi, gegenüber einer Auflösung von 600 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung."
  • Aufsicht
    "Pruefung der Papieroberflaeche, am besten bei schraeg einfallendem Licht."
  • Auftragend
    "Durch spezielle Faseraufbereitung, kann der Papiermacher die 'Dicke' (Volumen) eines Papieres vorausbestimmen.
    Die Formel dazu Volumen = Dicke des Papieres / Gewicht in g/qm

    Unterschieden wird zwischen normalem und auftragendem Papier.

    Normal-Vol umen:
    1000 Bg. 80g/qm = 8 cm Stapelhoehe
    Auftragend 1,5faches Volumen: 1000 Bg. 80g/qm = 12 cm Stapelhoehe

    Auftra gend 2faches Volumen: 1000 Bg. 80g/qm = 16 cm Stapelhoehe

    Auftra gend 2,5faches Volumen: 1000 Bg. 80g/qm = 20 cm Stapelhoehe"
  • Aufzug Tauen
    "Besonders zaehes, gleichmaessiges, dichtes Papier fuer die Bespannung der Gegendruckzylinder in Druckmaschinen."
  • Ausbluten
    "Das so bezeichnete Phaenomen tritt auf, wenn Farben ineinander verlaufen, die nebeneinander gedruckt sind, die Tinte zu nass ist oder das Papier waehrend des Drucks Feuchtigkeit von aussen ausgesetzt ist. Wassereinwirkung auf gedruckte Schrift fuehrt haeufig zum Verlaufen und Ausbluten von Tinten, Stempelfarbe oder anderen Beschreibstoffen."
  • Ausrüstung
    "Nach der Herstellung wird das Papier im Lieferwerk weiterbearbeitet = ausgeruestet, z.B. durch Schneiden, Einriesen usw."
  • Ausschuss
    "Papier, das durch Fehler oder Randabschnitte in der Papierproduktion aussortiert wurde. Es kann zur Herstellung von "guter Ware" der Produktion wieder zugefuehrt werden."
  • Ausstattungspapie ...
    "Weisse und farbige Papiere. Vielfach gepraegt (Auch mit Wasserzeichen). Fuer anspruchsvolle Briefbogen und Briefkassetten."

B

  • B-Welle
    "Unter B-Welle versteht man eine Wellenart der Wellpappe mit folgenden Eigenschaften: Wellenteilung zwischen 5,5 und 6,5 mm Wellenhöhe zwischen 2,2 und 3,0 mm"
  • Backlit
    Hochtransparente Glanzfolie. Beschichtung milchig-weiss. Es wird spiegelverkehrt bedruckt. Motiv wirkt mit und ohne Beleuchtung und eignet sich besonders für Citylight-Werbung.
  • Backfilm
    Hochtransparente Glanzfolie. Beschichtung milchig-weiss. Es wird spiegelverkehrt bedruckt. Motiv wirkt mit und ohne Beleuchtung und eignet sich besonders für Citylight-Werbung.
  • Bagasse
    "Ausgelaugtes (entzuckertes) Zuckerrohr. Wird in Laendern der Dritten Welt als Faserrohstoff fuer die Zellstoffherstellung verwendet."
  • Bahnbreite
    "Papier wird (mit ganz geringer Ausnahme) in 'endloser, maschinenbreiter' Bahn hergestellt. Aus diesen Rollen koennen Bogenformate 'schmal' und 'breit' geschnitten werden. Z.B. Format 61 x 86 cm: geschnitten aus 61 cm breiten Rollen = 61 x 86 cm Schmalbahn. Geschnitten aus 86 cm breiten Rollen = 86 x 61 cm Breitbahn (Laufrichtung)."
  • Ballenmenge
    "Bezeichnung fuer eine inzwischen fast ueberholte Papiermenge von ca. 150 kg (die ein Mann 'noch leicht' auf einem Sackkarren transportieren konnte). Heute wird Papier auf Paletten verpackt."
  • Banknoten Papier ...
    "Nicht im freien Handel verfuegbares, dauerhaftes Sicherheitspapier mit echtem Wasserzeichen und weiteren faelschungssicheren Einlagen. Zur Herstellung von Geldscheinen."
  • Baryt Papier
    "Hochweisses, matt-gestrichenes Spezialpapier (mit 30 - 60 g/qm Barytschicht) fuer hochwertige Reproduktionszwecke."
  • Bast Papier
    "Meist einseitig glattes, ca. 80 g/qm schweres Zellstoffpapier (Name abgeleitet von frueherem Rohstoff Flachs, Bast). Fuer Versandtaschen und Beutel."
  • Belegleser Papier ...
    "Fuer die maschinelle Datenverarbeitung wird Papier unter hohen Qualitaetsnormen hergestellt. Nach der Art des Lesesystems unterscheidet man Magnetschriftleser-, Klarschriftleser- (OCR-Papier), Markierungsleserpapiere."
  • Berstdruck
    "Qualitaetsmerkmal bei Packpapieren. Er gibt an, welche Widerstandskraft ein Papier gegen Platzen (Bersten) hat. Gemessen in kp/qcm."
  • Beschichtetes Pap ...
    "Je nach Verwendungszweck wird Papier z.B. mit Kunststoff, Paraffin, Metall oder Lack oberflaechenbeschichtet (veredelt)."
  • Bibeldruck Papier ...
    "Nichtdurchscheinend (opak) gearbeitetes Duenndruckpapier, 25-50 g/qm. Zur Herstellung von Bibeln, Nachschlagewerken etc."
  • Bilderdruck Papie ...
    "Beidseitig gestrichene Papiere in vielen Qualitaetsstufen, glaenzend oder matt, (60-350 g/qm). Zur Herstellung bebilderter Drucksachen."
  • Bildpostkarten Ka ...
    "Meist einseitig gestrichener Karton (180 - 240 g/qm), matt oder glaenzend. Zur Herstellung von Bildpostkarten."
  • Billboards
    Großflächige Außenwerbung
  • Blatt
    "Bezeichnet alle ungefalzten Formate kleiner als DIN A3. Fuer Formate darueber spricht man von 'Bogen'."
  • Blattformation
    "Eine gleichmaessige Faserverteilung im Blatt bzw. bei Durchsicht bedeutet eine schoene Blattformation."
  • Blauer Engel
    "Umweltzeichen des Umweltbundesamtes. Diese Produkte muessen aus 100% Altpapier am Faserstoffeinsatz bestehen. Die Recyclingpapiere muessen mindestens 51% Altpapier der unteren, mittleren und krafthaltigen Altpapiersorten (Gruppen I, II, IV, V) enthalten."
  • Bleeding
    "Ist das Ineinanderfliessen unterschiedlicher nebeneinander liegender Farben im Inkjet-Verfahren."
  • Bleedingtest
    "Aus jeder zu testenden Rolle wird ein A4-Blatt geschnitten und auf einem Tintenstrahldrucker bedruckt. Dabei wird ein Testbild mit nebeneinander liegenden Farbflaechen verwendet. Beurteilt wird das Ineinanderlaufen der verschiedenen Tinten."
  • Bleichverfahren
    Um weisses Papier herstellen zu koennen, werden Faserstoffe in verschiedenen Verfahren gebleicht. Bleichverfahren mit Chlorgas/Elementarchlor, fuehren zu hohen Abwasserbelastungen mit organischen Chlorverbindungen (Chlor). Bleichverfahren mit dem wesentlich teureren Chlordioxid zeichnen sich durch eine stark reduzierte Abwasserbelastung aus. Bleichverfahren mit sauerstoffhaltigen Bleichmitteln (z.B. Sauerstoff, Wasserstoffperoxid) fuehren zu keinerlei Belastungen mit organischen Chlorverbindungen (Sauerstoffbleiche).
  • Blindprägung
    Prägen von Logos oder Rillungen bei hochwertigen Produkten; Konturen und Formen werden positiv ins Papier eingeprägt.
  • Bogengewicht
    "Das Gewicht eines Bogens wird durch seine Groesse (Laenge x Breite) und sein Flaechengewicht (g/qm) bestimmt."
  • Bond Papier
    "Aus dem englischen (bond-paper) stammender Oberbegriff fuer Bankpost- und Hartpostpapiere."
  • Braunschliff
    "Das mechanische Herausloesen der Fasern aus dem Holzstamm mit Hilfe von rotierenden Schleifsteinen kann durch vorheriges Kochen des Holzes beguenstigt werden. Dadurch entsteht allerdings eine braeunliche Faerbung des Holzschliffes."
  • Breitbahn
    "Bezeichnung fuer die Hauptfaserrichtung. Die kurze Kante des Blattes verlaeuft parallel zur Maschinenrichtung (Schreibweise: 297 x 420 mm BB oder DIN A3 BB)."
  • Brennprobe
    "Um festzustellen, ob ein Karton aus mehreren geklebten Lagen besteht, kann das Testblatt an einer Ecke angezuendet werden. Die Zahl der sich spaltenden Aschenlagen gibt die Zahl der Papierlagen an."
  • Briefumschlag Pap ...
    "Meist einseitig glattes, gut falzfaehiges und nicht durchscheinendes Papier in vielen Ausfuehrungen zur Herstellung von Briefhuellen. Zu diesem Thema erhalten Sie von Ihrem Igepa-Partner SPS Paper, weitere Informationen ueber Briefumschlaege und Versandtaschen."
  • Bristol Karton
    "Aus dem englischen (carton Bristol) stammender Name fuer einen 3- und mehrlagigen Karton. Die Ober- und Unterdecke ist holzfrei und die Einlage meist holzhaltig (246 - 924 g/qm). Fuer Preisschilder, Postkarten u.ae."
  • Bücherschreib
    "Hochwertiges, satiniertes, vollgeleimtes, radierfestes Schreibpapier. Zur Herstellung von Geschaeftsbuechern."
  • Buchungs Papier
    "Holzfreies, zaehes, lichtechtes, mattes, geglaettetes Papier in vielen Farben (90 und 130 g/qm). Zur Herstellung von Buchungskarten."
  • Buntpapier
    "Buntpapier ist ein Sammelbegriff fuer Papiere, die nachtraeglich mit unterschiedlichen Techniken von Hand oder durch Maschinen veredelt werden. Man setzt sie vornehmlich fuer das Umhuellen, Kaschieren und Auskleiden von Gegenstaenden und Verpackungen ein und gelten als klassischer Kuenstlerbedarf."
  • Büro Kopierpapie ...
    "Je nach Kopiersystem sehr unterschiedliche Papiere und Qualitaeten, die teilweise auf einzelne Kopiergeraete-Typen abgestimmt sind. Im wesentlichen unterscheidet man Naturpapier mit matter und satinierter Oberflaeche und Spezialpapier (mit Beschichtung, z.B. Zinkoxyd)."
  • Bütten Papier
    Hadernhaltige, echte Büttenpapiere mit echtem, abgepassten Wasserzeichen, halbmatt gerippt und echter Büttenkarton. Echte Büttenränder an allen vier Seiten. Geeignet für Laser, eingeschränkt für Inkjet und Copy.

C

  • CAD (Computer Aid ...
    Vektororientierte Zeichen- und Kon-struktionsprogramme für das Zeichnen und Berechnen von Bauteilen, Gruppen, Anlagen, Häusern usw. am Computer.
  • Carbon Papier
    Im Ausland gebraeuchlicher Name fuer Kohle-/Durchschreibepapie r.
  • Cellulose
    "Zellstoff"
  • Cfa
    Nach schwedischer Definition 'chlorfrei Kategorie A'. Bei diesen Papieren ist der AOX-Wert < 0,1 kg bezogen auf 1000 kg Papier. Bei der Herstellung koennen dennoch anteilig chlorgebleichte Faserstoffe verwendet werden.
  • China Papier
    "Besonders weiches, saugfaehiges Papier aus Bambusfasern. Fuer Andrucke bei Stahl- und Kupferdruck."
  • Chlor / Elementar ...
    "Chemische Substanz, die zur Entfernung von Lignin bei der Zellstoffherstellung und Bleichung verwendet wird. Allerdings entstehen dabei umweltbelastende, organische Chlorverbindungen (u. U. Dioxine), die in der Natur schwer abbaubar sind. Herstellungsverfahren ohne den Einsatz von Chlor werden bereits in verstaerktem Masse eingesetzt. Es ist zu erwarten, dass die Chlorbleiche in absehbarer Zeit ganz ersetzt wird (Neue Bleichverfahren)."
  • Chlorbleiche
    "Elementarchlor wird zur Entfernung von Lignin bei der Zellstoffherstellung und Bleichung verwendet. Lignin macht Papier unter Sauerstoffeinwirkung bruechig und laesst es vergilben. Die Abwaesser aus der Chlorbleiche koennen allerdings nur unzureichend gereinigt werden und belasten damit die Gewaesser. Aus diesem Grund werden bereits chlorfreie alternative Bleichverfahren praktiziert. Sie stellen keine Umweltbelastung dar."
  • Chlorfrei / chlor ...
    "Bei diesen Bezeichnungen geht es nicht um das Papier und seinen moeglichen Chlorgehalt. Vielmehr beziehen sie sich auf den Bleichvorgang bei der Faserstoffherstellung. Als 'chlorarm' werden Papiere bezeichnet, bei deren Faser-Bleiche die Abwasserbelastung reduziert wird. Der verwendete Zellstoff wird dabei haeufig ohne Chlorgas (Elementarchlor) und stattdessen mit Chlordioxid gebleicht. Zusaetzlich wird oftmals umweltorientiert, z.B. mit Wasserstoffperoxid, vorgebleicht. Der AOX-Wert ist <0,5 kg bezogen auf 1.000 kg Papier. Als chlorarm cfa bezeichnet die Igepa Papiere mit einem AOX-Wert <0,1 kg bezogen auf 1.000 kg Papier. Chlorfrei tdf bedeutet absolut chlorfrei = AOX-Wert = 0,0."
  • Chromo Karton
    "Ein mehrlagiger Karton, Decke holzfrei weiss, meist mehrfach gestrichen, Einlage hell, mit heller oder weisser Unterlage. Manche Qualitaet mit Rueckseitenpigmentierung. Bestens geeignet fuer Faltschachteln und Verpackungen, Ansichtskarten, Schallplattenhuellen, Anhaenger. Sonderqualitaet auch mit beidseitig gleicher, gestrichener Vorder- und Rueckseite, mit Spezialeinlage, hoher Glaette und sehr hohem Volumen. Gut lackierbar. Wird eingesetzt fuer Aufsteller, Displays u.ä."
  • Chromo Papier
    "Holzhaltiges und holzfreies, einseitig gestrichenes Etiketten-, Bezugs-, und Einwickelpapier. Mit guter Bronzier-, Lackier- und Praegefaehigkeit. Oft auch nass- und laugenfest."
  • Chromoduplex Kart ...
    "Decke holzfrei weiss gestrichen, Einlage und Rueckseite grau. Ein Karton mit sehr hohem Altpapieranteil. Gut zu falzen, rillen und nuten. Ideal fuer Faltschachteln, Einleger, Blisterverpackungen aller Art."
  • Chromoersatz Kart ...
    "Ein mehrlagig gegautschter Karton, der keine gestrichene, aber eine gut satinierte, holzfreie Decke aufweist. Die Rueckseite ist holzhaltig und hell. Findet Verwendung fuer Faltschachteln, Verpackungen und Displays."
  • Chromolux
    "Markenname fuer eine gussgestrichene, hochglaenzende Papier- und Kartonmarke (weiss und farbig)."
  • Chromosulfat/zell ...
    Ein sehr zaeher, stabiler Karton mit meist hohem Oberflaechenstrich. Fuer hochwertige und beanspruchbare Broschueren und Buchumschlaege, Faltschachteln und sonstige Verpackungen, Glueckwunschkarten usw. Hervorragend geeignet zum Rillen, Stanzen, Praegen und Lackieren.
  • Chromotriplex Kar ...
    "Ein mindestens dreilagiger Chromokarton mit grauer Einlage. Rueckseite hell oder weiss. Fuer Faltschachteln, Displays und Verpackungen."
  • CIE
    "CIE (Commision International de l'Eclairage) ist ein Normfarbsystem zur Farbwertmessung (z.B. Weissegrad)."
  • CMYK
    "Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Den Buchstaben K für Schwarz hat man gewählt, da er mit keiner anderen Farbe verwechselt werden kann. Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen und Transparenz der Farben entsteht beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch ein braunstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb zusätzlich mit der vierten Druckfarbe Schwarz gedruckt. Dann wird CMY allerdings auf ca. je 60% reduziert."
  • CTMP
    "Chemi-thermomechanical pulp. Ein aus Holz gewonnener Rohstoff, der chemisch, thermisch und mechanisch aufbereitet wird. Die Ausbeute betraegt dann 95 % (aehnlich wie Holzschliff). Der so entstandene Rohstoff wird nicht gebleicht, sondern in seiner gelblichen Faerbung weiterverarbeitet."

D

  • Daumenprobe
    "Zur Beurteilung der Rupffestigkeit von gestrichenem Papier. Der angefeuchtete Daumen wird auf das Papier gepresst und dann ruckartig abgehoben. Es sollen keine Strichpartikel am Daumen kleben bleiben."
  • Daunendruck
    "Aus roesch gemahlenem Zellstoff gefertigtes, hochvolumiges Werkdruck-Papier zur Herstellung von stark auftragenden Buechern (Dickdruck-Papier)."
  • De-Inking
    "Um auch bei Recycling-Papieren einen hoeheren Weissegrad zu erzeugen, muessen aus den eingesetzten Altpapieren die Druckfarben entfernt werden. Sie werden mittels Seifenlaugen und Druckluft geloest und abgeschoepft. Der Faserbrei aus Altpapier kann zusaetzlich gebleicht werden. Der Abfall aus Fuellstoffen, Streichmitteln und Druckfarben wird umweltgerecht entsorgt."
  • Deckfähigkeit
    "Wichtige Eigenschaft von Druckpapieren, bei denen der Rueckseitendruck nicht durchscheinen soll (Opazitaet)."
  • Dehnkrepp
    "Papier, das durch Kreppen dehnbar gemacht wurde. (Beispiele: Dekor-Krepp, Packkrepp, gekrepptes Klebeband)."
  • Dehnung
    "Papier neigt dazu, sich bei auftretender Feuchtigkeit zu dehnen: quer zu seiner Laufrichtung mehr als laengs der Laufrichtung. Diese Eigenschaft stoert beim Mehrfarbendruck (Passerhaltigkeit). Der Papiermacher begegnet ihr durch ein moeglichst ausgewogenes Laengs-Quer-Verhaeltnis der Papierfasern. Der Offsetdrucker verwendet - soweit moeglich - Papier in Schmalbahn. Durch Nachspannen der Druckplatte kann er eine eventuelle Querdehnung des Papiers zumindest teilweise ausgleichen."
  • Dekor Papier
    "Nassfestes, temperaturbestaendiges, lichtechtes Spezialpapier hoher Opazitaet. Es wird mit Fantasie- oder Holzmaser-Design bedruckt und mit Kunstharz getraenkt auf Kunststoffplatten laminiert."
  • Dekorations Papie ...
    "Lichtbestaendiges, intensivfarbiges Plakatpapier, auch mit Praegung."
  • Detail Zeichenpap ...
    "Aus schmierig gemahlenem, hochwertigem Zellstoff gefertigtes Transparentpapier, tuschfest und lichtpausfaehig. Mit besonderer Radier-, Falz- und Bruchfestigkeit."
  • Diagramm Papier
    "Hochwertiges, technisches Spezialpapier, mit einem Liniennetz bedruckt. Zur automatischen Aufzeichnung von Messwerten in Registriergeraeten."
  • Diazo Papier
    "Lichtpauspapier auf Diazo-Basis. Fuer Halbfeucht- und Trockenentwicklung."
  • Dickdruck Papier ...
    "Roesch gemahlene, holzfreie und holzhaltige Werkdruckpapiere mit 1,5- bis 2,5fachem Volumen."
  • Digitaler Druck
    "Druckverfahren, das ausschliesslich auf elektronischem Weg ueber Computertechnologie funktioniert, ohne eine konventionelle Druckvorstufe zu verwenden. Die Daten werden digital zur Druckeinheit uebertragen."
  • Dimensionsstabili ...
    "Fuer den Mehrfarbendruck erforderliche Papiereigenschaft. Um eine Nassdehnung waehrend des Offsetdruckes zu vermeiden, werden Papiere zusaetzlich auch oberflaechengeleimt und konditioniert."
  • DIN 6738
    "In dieser Norm wird die Lebensdauer von Papier und Karton (40 bis 400 g/m2) bei langjaehriger Lagerung in nicht klimatisierten Raeumen klassifiziert. Papiere mit der Lebensdauerklasse 24-85 duerfen alterungsbestaendig genannt werden. Papiere der LDK 12-80 koennen bei schonender Lagerung und Handhabung einige hundert Jahre aufbewahrt werden, die LDK 6-70 steht fuer eine Haltbarkeit von mindestens 100 Jahren. Papiere der LDK 6-40 koennen schonend mindestens 50 Jahre gelagert werden."
  • DIN A1
    DIN A1 - 594 x 841mm
  • DIN A2
    DIN A2 - 420 x 594mm
  • DIN A3
    DIN A3 - 297 x 420mm
  • DIN A3+
    DIN A3+ - 305 x 457mm
  • DIN A4
    DIN A4 - 210 x 297mm
  • DIN A5
    DIN A5 - 148 x 210mm
  • DIN A6
    DIN A6 - 105 x 148mm
  • DIN Format
    "3 Grundforderungen waren bei der Normung der Papierformate zu erfuellen: 1. Urformat = Rechteck von 1 qm Groesse. 2. Jedes benachbarte Format muss sich durch Halbieren oder Verdoppeln ergeben. 3. Jedes Format muss dem anderen in geometrischem Sinne 'aehnlich' sein. Aus der Formel Laenge : Breite = Ø : 1 ergab sich fuer die Urgroesse DIN A0 die Abmessung 84,1 x 118,9 cm (ca. 10.000 qcm). Die daraus abgeleiteten Formate DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 usw. werden noch durch die Reihen DIN B..., DIN C... und DIN E... (fuer Papierfertigprodukte wie Briefhuellen, Aktendeckel usw.) ergaenzt. "
  • DIN ISO 9706
    "Der Zweck dieser internationalen Norm ist es, eine Methode zur Verfuegung zu stellen, die es gestattet, Papier (nicht Pappe) zu spezifizieren und identifizieren, welches nach dem heutigen Kenntnisstand einen hohen Grad an Dauerhaftigkeit aufweist und gleichzeitig keine oder nur geringe Aenderungen in den Eigenschaften zeigt, welche einen Einfluss auf die Lesbarkeit oder Handhabbarkeit haben, wenn dieses ueber einen langen Zeitraum in einer geschuetzten Umgebung aufbewahrt wird. DIN-Papierformate - Deutsche Industrie Normen. Drei Grundforderungen sind bei der Normung der Papierformate zu erfuellen: - Urformat = Rechteck von 1 m2 Groesse - Jedes benachbarte Format muss sich durch Halbieren oder Verdoppeln ergeben - Jedes Format muss dem anderen in geometrischem Sinne 'aehnlich' sein Aus der Formel 'Laenge : Breite = SQRT(2) : 1' ergab sich fuer die Urgroesse DIN A0 die Abmessung 84,1 x 118,9 cm (ca. 10.000 cm2). Die daraus abgeleiteten Formate DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 usw. werden noch durch die Reihen DIN D..., DIN C... und DIN E... (fuer Papierfertigprodukte wie Briefhuellen, Aktendeckel, usw.) ergaenzt."
  • Dioxine
    "Dieser Begriff umfasst ueber 200 verschiedene Verbindungen der chlorierten Dioxine und Furane. Einige Vertreter dieser Gruppen zaehlen zu den gefaehrlichsten Giften. Dioxine sind ein Teil der organischen Chlorverbindungen, die sich beim Bleichen mit Chlorgas (Elementarchlor) bilden. Daher wird immer mehr auf diese Bleichverfahren verzichtet."
  • DIP (Deinked pulp ...
    "De-Inking dient zur Abtrennung von Druckfarben aus bedrucktem Altpapier, so dass der wiedergewonnene „de-inkte“ Altpapierstoff zu hellen und weissen Papiererzeugnissen verarbeitet werden kann. Den nach dem De-Inking entstandenen Altpapierstoff bezeichnet man als DIP."
  • Direct Mailing
    "Werbeaussendungen, teilweise personalisiert. Von Spezialdruckereien oft endlos vielfarbig bedruckt. Dabei bieten sich eine Vielzahl zusaetzlicher Moeglichkeiten an z.B. Felder zum Rubbeln in Bezug auf eine Preisfrage o.ä."
  • Dokumenten Papier ...
    "Aus veredelten Zellstoffen gefertigtes, hochwertiges Papier. Je nach Qualitaet und Alterungsbestaendigkeit mit mehr oder weniger grossem Anteil an Hadern."
  • Doppelfalzung
    "Zur Messung der Papierfestigkeit werden in einem speziellen Falzapparat Probestreifen so lange nach beiden Seiten gefalzt, bis das Papier an der Falzkante bricht (Es gibt Papiere, die 1.000 und mehr Doppelfalzungen zulassen)."
  • Doppellangsieb
    "Zur Herstellung von Papier und Karton mit voellig gleichmaessiger Ober- u. Unterseite gibt es Papiermaschinen, die die Papierbahn zwischen zwei endlosen Langsieben bilden."
  • Druckfarbe
    "Es wird zwischen wegschlagenden oxydativen und Spezialdruckfarben unterschieden. Je nach Einsatzzweck und Papiersorte ist eine Abstimmung fuer das Erzielen eines optimalen Druckergebnisses wichtig."
  • Druckpapier
    "Alle Papiere, egal ob gestrichen oder ungestrichen (Naturpapier), die zum Bedrucken geeignet sind. Sie muessen sich in den verschiedenen Druckverfahren stoerungsfrei verarbeiten lassen."
  • DTP (Desktop Publ ...
    "Mit DTP-Programmen können auf normalen Personalcomputern aus selbstgestalteten Text und Grafikunterlagen Druckvorlagen (Werbebroschüren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handzettel, Dokumentationen sowie Zeitungen und Zeitschriften) erstellt werden. Die digitale Druckvorlage kann bei kleiner Auflage auf einem Laserdrucker oder Farbkopiersystem vervielfältigt werden."
  • Dünndruckpapier ...
    "Leichgewichtiges (duennes), wenig durchscheinend gearbeitetes Papier. Fuer beidseitigen Druck von Lexika, Bibeln und Arzneibeipackzetteln u.ä."
  • Dünnpost
    "Leichtgewichtiges, jedoch festes, mattes Papier (weiss und farbig). Ueberwiegend zur Herstellung von Durchschreibesaetzen mit Kohlepapier."
  • Duplexkopien
    "Zweite Seite von beidseitig kopierten Blaettern."
  • Durchforstung
    "Waldpflege, um ein gesundes Wachstum der Baeume zu erreichen. Liefert Rohstoff fuer die Papierherstellung."
  • Durchschlag Papie ...
    "Holzfreies, weisses oder farbiges, vollgeleimtes Papier. 30 - 40 g/qm."
  • Dye based Inks
    Auf Farbstoffen basierende Tinte - Häufig verwendeter Tintentyp, der Farbe eher in Form von einzelnen, aufgelösten Molekülen als in Form fester Bestandteile enthält. Farbstoffe sind lösbar in Wasser oder anderer Lösung und erzielen strahlende Farben. Dies macht jedoch häufig eine Schutzbeschichtung notwendig, welches wiederum mit geringerer UV-Stabilität und langsamerer Trockenzeit des Beschichtungssubstrats einhergehen kann.

E

  • E Welle
    Ist eine Wellpappe mit einer Welle, die eine Profilhöhe von 1,0 bis 1,8 mm und eine Wellenteilung von 3,0 bis 3,5 mm aufweist.
  • ECF
    "'Elementarchlorfrei', d. h. die Zellstoffe zur Herstellung des Papiers sind ohne Verwendung von Elementarchlor gebleicht worden."
  • Echt Bütten
    "In Einzelbogen aus der Buette 'geschoepftes' Papier mit charakteristisch ungleichmaessigen Raendern (Buettenpapier)."
  • Echt Pergament
    "Weitgehend fettdichtes Einwickelpapier aus gebleichtem Zellstoffpapier. Durch Tauchbaeder in Schwefelsaeure gewonnen. Fuer Butter, Kaese und andere Fettwaren (im Gegensatz zum tierischen Pergament)."
  • Edelpost
    "Das hadernhaltige Papier- und Kartonsortiment zeichnet sich durch eine gleichmässige Durchsicht und einen angenehmen Griff aus. MAYSPIES Edelpost ist ausschließlich in der traditionellen und eleganten gedeckt weissen Färbung sowie in den Oberflächen matt und leinen erhältlich. Besondere Merkmale: Der MAYSPIES Klassiker wird als Total Officequalität hergestellt und ist deshalb für alle modernen Bürodrucktechniken geeignet. Eine große Auswahl an Anzeigenformaten sowie ein umfangreiches Briefhüllensortiment runden das außergewöhnliche Sortiment ab. MAYSPIES Edelpost ist mit echtem, abgepassten Wasserzeichen erhältlich"
  • Egoutteur
    "Leichte, mit Siebgewebe bespannte Walze, die auf der noch nicht verfestigten Papierbahn (in der Papiermaschine) abrollt und mit aufgebrachten figuerlichen Erhoehungen oder Vertiefungen - durch Stoffverdraengung oder Stoffansammlung - das sog. echte Wasserzeichen entstehen laesst."
  • Einlage Karton
    "Auch als Bristolkarton bekannter, beidseitig holzfrei gedeckter hochweisser Karton, geklebt. Mit holzhaltiger Einlage."
  • Einmal Kohlepapie ...
    Duennes Kohlepapier fuer den Einmalgebrauch in Vordrucksaetzen. Von geringerer Qualitaet.
  • Einreissprobe
    "Eine Methode zur Feststellung der Faser- Laufrichtung von Papier. Mit der Faserrichtung verlaeuft der Einriss leichter und glatter als gegen die Faserrichtung."
  • Einseitig Glatt
    "In der Papiermaschine kann die noch feuchte Papierbahn einseitig gegen die hochpolierte Flaeche eines beheizten Glaettzylinders gepresst werden. Dadurch wird eine einseitige Glaette erreicht. Fuer Packpapiere, Briefumschlagpapiere etc."
  • Eisblockschnitt
    "Im Planschneider geschnittener Papierstapel. An der glatten Schnittflaeche erkennbar."
  • Elefantenhaut
    "Markenname fuer ein besonders zähes, mit Adermuster durchzogenes Bucheinbandpapier. Für Urkunden, Speisenkarten u.ä."
  • Elektro Sensitive ...
    "Spezialpapier, das auf elektrische Spannung anspricht und sich an den Stellen der Energieaufnahme schwarz verfaerbt. Verwendungsbereiche sind z.B. Registrierung von Messwerten und Uebertragung von Bildtelegraphie."
  • Elektrostatische ...
    "Entsteht durch Reibung in Druck- und Verarbeitungsmaschinen. Fuehrt zu arbeitshemmendem Aneinanderkleben der Papierbogen. Gegenmassnahmen: z.B. Erhoehung der relativen Luftfeuchtigkeit, Ableitung durch Erden der Maschinen, Anwendung von Ionisierungs-Staeben."
  • Elementarchlor
    "Chlor"
  • Elfenbein Karton ...
    "Hochwertiger, glatter, matter, gehaemmerter oder leinengepraegter Feinkarton mit klarer Durchsicht. Meist mehrschichtig aus holzfreien Lagen. Fuer Besuchs- und Briefkarten, Visitenkarten u.ä."
  • Endlos (vordruck) ...
    "Rollendruck-Papier zwischen 40 und 80 g/qm. Meist holzfrei maschinenglatt, besonders masshaltig gearbeitet. Zum Druck von Endlosformularen (mit Remaliner-Lochung und Zickzackstapelung). Endlospapier Rollen-Druckpapier fuer Endlos-Druckmaschinen zwischen 40-80 g/m2, meist holzfrei, aber auch Papiere mit unterschiedlich hohen Anteilen an Sekundaerfasern."
  • Esparto Papier
    "Aus Esparto-(Alfa-)Gras gefertigtes, weiches, voluminoeses Druckpapier. Es zeichnet sich durch seine gute Opazitaet und Druckfarbenaufnahme aus."
  • Etiketten
    Ein Etikett oder Label ist ein Hinweisschild auf oder an der Verpackung eines Produkts. Es wird zwischen klebenden und nicht klebenden Etiketten unterschieden. Nicht klebende Etiketten werden auch perforiertes Papier genannt.
  • Etiketten Papier ...
    "Einseitig glattes, oft vorderseitig gestrichenes, lackier- und bronzierfaehiges Druckpapier. In der Regel holzfrei, meist nassfest und vollgeleimt. Zur Herstellung von Etiketten aller Art. Etiketten fuer Mehrwegflaschen muessen darueber hinaus laugenbestaendig sein."
  • EU Eco-label (EU ...
    "Die Blume, das 1992 in Leben gerufene EU-Umweltzeichen, kennzeichnet umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen aus 23 verschiednen Produktgruppen auf dem europaeischen Markt. Das Zertifizierungssystem wird vom Ausschuss fuer das Umweltzeichen der Europaeischen Union (AUEU) verwaltet, dem Vertreter aus Industrie, Umweltschutzvereinigung und Verbraucherverbaenden angehoeren, und von der Europaeischen Kommission sowie den Mitgliedslaendern der EU und des EWR unterstuetzt. Die mit der EU-Blume ausgezeichneten Produkte und Dienstleistungen sind von unabhaengiger Stelle auf die Einhaltung strenger oekologischer und gebrauchstauglichkeitsbez ogener Kriterien geprueft. Dabei werden alle Zyklen eines Produktes von der Herstellung ueber die Nutzung bis zu Entsorgung beruecksichtigt."
  • Eukalyptus Papier ...
    "Papier aus dem Zellstoff des schnellwuechsigen Eukalyptusbaumes. Mit guten Druckeigenschaften."
  • extrem stark haft ...
    Haften doppelt so stark wie herkömmliche Papieretiketten, auch auf kritischem Untergrund, z. B. feuchten, warmen, kalten, rauen oder staubigen Flächen

F

  • Faltschachtel Kar ...
    "Meist einseitig weiss gedeckter, aus qualitativ unterschiedlichen Lagen gegautschter Karton (gautschen) (250 bis 600 g/qm), oft oberflaechenveredelt. Mit guten Rill-, Ritz- und Nuteigenschaften (z.B. GD2 + GT + GC)."
  • Falz
    "Ein Falz entsteht durch Spannung auf der Oberflaeche der aeusseren Seite, bei gleichzeitiger Stauchung der inneren Seite. Es sollte bereits bei der Konzeption einer Drucksache darauf geachtet werden, dass der Falz nicht durch die bedruckten Stellen verlaeuft. Bei Papieren mit hoeherer Grammatur wird ein vorheriges "Rillen" empfohlen, um Falzbruch zu vermeiden. Die Feuchtigkeit und Laufrichtung des Papiers spielt eine entscheidende Rolle."
  • Falzwiderstand
    "Festigkeitsmerkmal von Papier und Karton, messbar in Falzapparaten (Doppelfalzung)."
  • Farbbeständigkei ...
    "Messbare, erwuenschte Lichtbestaendigkeit von farbigen Papieren."
  • Farbiges Papier
    "Das an sich weisse Papier kann sowohl im 'Stoff' (Buette) farbig erzeugt, als auch durch Tauchen nachtraeglich eingefaerbt werden. Fuer eine Reihe von amtlichen Vordrucken sind die Faerbungen genormt."
  • Farbort
    "Eindruck eines Betrachters von der Papier- Weisse. Diese kann ins blaeuliche, roetliche, gruenliche oder gelbliche tendieren. Der Farbort ist eine messtechnische Groesse. Trotzdem koennen Papiere aufgrund ihres Farbortes auf den Betrachter 'subjektiv' unterschiedlich wirken, obwohl sie den gleichen messtechnischen Weisse-Grad haben."
  • Farbstoffe
    "Werden der Papiermasse zugesetzt, um ihr eine durchgehende Faerbung zu geben. Die Farbstoffe koennen auch beim Streichen (gestrichene Papiere) und in der Leimpresse (Oberflaechenfaerbung) zugegeben werden. Das Papier ist dann nur auf der gestrichenen Seite gefaerbt."
  • Faserstoffe
    "Faserstoffe sind die wichtigsten Rohstoffe in der Papierherstellung. Neben Frischfasern (Holzschliff, Zellstoff) und Sekundaerfasern (Altpapier) koennen auch andere Faserstoffe wie Hadern, Algen, Stroh oder Hanf verwendet werden."
  • Fax Papier
    "Telefax-Papier"
  • Federleicht Druck ...
    "Stark auftragendes Dickdruck-Papier, das bei begrenztem Gewicht eine hoehere Buchstaerke erreichen laesst."
  • Feinkarton
    "Gattungsbegriff fuer die holzfreien, edlen Kartonsorten wie Elfenbein, Opaline-, Aquarell- und Zeichenkartons. "
  • Feinpapier
    "Im weitesten Sinne alle Papiere, die zur 'Gedankenuebermittlung' in Druck und Schrift eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu Packpapier, Pappe, technische, hygienische Papiere. Im eigentlichen Sinn die Vielzahl der hochwertigen, holzfreien, gelegentlich noch hadernhaltigen Naturpapiere fuer anspruchsvolle Verwendungszwecke (z.B. Ausstattungs-, Hartpost-, Landkarten-, Zeichen-, Banknotenpapiere)."
  • Feinschliff
    "Mit hoher Dichte hergestellter Holzschliff aus ausgesuchtem Holz. Er wird bei hoeherwertigen Papier- und Kartonsorten zur Verbesserung der Opazitaet beigemischt."
  • Fernschreiber Pap ...
    "Genormtes Spezialpapier, ein- u. mehrlagig, auch selbstdurchschreibend"
  • Festigkeitsprüfu ...
    "Die Festigkeitswerte des Papieres haengen vom eingesetzten Rohstoff und dem Flaechengewicht ab. Sie lassen sich z.B. hinsichtlich Zugfestigkeit (=Reisslaenge) und Falzfestigkeit in entsprechenden Pruefgeraeten messen. Dabei werden die Mittelwerte zwischen den unterschiedlichen Messzahlen in Laengs- u. Querrichtung errechnet."
  • Fettdichtigkeit
    Durch besonders schmierige Mahlung oder durch Tauchbaeder in schwefliger Saeure kann Papier widerstandsfaehig gegen das Durchdringen von Fetten und Oelen gemacht werden.
  • Feuchtigkeitsgeha ...
    "Die hygroskopische Papierlasur dehnt oder schrumpft stark bei Aenderung des Raumklimas (Luftfeuchte + Temperatur). Die Erhaltung des natuerlichen Feuchtigkeitsgehaltes (Gleichgewichtsfeuchte) von Papier ist daher bei Transport, Lagerung und Verarbeitung zu beachten (Idealverhaeltnisse fuer Formatpapiere 18°-20°C und 50-55% rel. Feuchte)."
  • Filtrier Papier
    "Aus sehr roesch gemahlenen Fasern hergestelltes Papier mit grosser Saugfaehigkeit. Fuer das Ausfiltern von Teilchen aus Fluessigkeiten und Gasen."
  • Filzseite
    "Die bei der Blattbildung oben liegende, hellere, geschlossenere 'Schoenseite' der Papiere (Gegensatz: Unterseite = Siebseite). Durch neue Technologien wurde die fruehere 'Zweiseitigkeit' der Papiere fast vollstaendig reduziert."
  • Fingernagelprobe ...
    "Laufrichtungstest Nagelprobe"
  • Flachdruck
    "Druckverfahren, bei dem der chemisch-physikalische Abstoss-Prozess von Fett und Wasser (Farbe und Wischwasser) genutzt wird. Die druckenden (fettigen) und nicht-druckenden (feuchten) Flaechen liegen auf einer nahezu gleichen Druckebene (Steindruck, Offsetdruck)."
  • Flächengewicht
    "Unterscheidungsmerkmal fuer viele 'Papier-Staerken'. Es gilt das jeweilige Gewicht fuer jeweils 1 Quadratmeter (= g/m2) - 7 g/m2 - 150 g/m2 = Papier - 150 g/m2 - 600 g/m2 = Karton - ueber 600 g/m2 = Pappe"
  • Flachlage
    "Sehr erwuenschte Eigenschaft von Papier, die allerdings durch Fehler bei der Produktion (ungleicher Zug, Waermeschwankungen beim Trocknen) u. bei der Lagerung (Klimaschwankungen) beeintraechtigt sein kann."
  • Flammhemmendes Pa ...
    "Durch chemische Antiflamm-Mittel impraegniertes Papier, das auch bei offener Flamme nicht weiterbrennt und extrem hohe Temperaturen aushaelt. Fuer Girlanden, Dekorkrepp, Emaille-Maskierstreifen u.ä."
  • Flaschenseiden
    "Holzhaltiges, einseitig glattes Packseidenpapier zum Umhuellen von Weinflaschen. Meist mit Dessindruck versehen."
  • Florpost
    "Duennes (25 - 39 g/qm) scharf satiniertes Papier, das auch als Durchschlagpapier verwendet wird. In vielen Farben. Es hat seine Bedeutung aber etwas verloren."
  • Flotations Verfah ...
    "Mittels dieses Verfahrens wird die Druckfarbe aus Altpapier geloest."
  • Fluting
    "Nach dem englischen 'flute' (=Welle) benanntes Rohpapier aus Halbzellstoff (Altpapier und Laubholz) zur Herstellung von Wellpappe."
  • Folio
    Papiere im US-Kopierformat 210 x 330 mm oder im Ueberformatbereich werden mit dem Sammelbegriff Folio bezeichnet.
  • Format
    "Begriff fuer die Groesse eines Papierbogens, wobei sowohl Breite als auch Laenge anzugeben sind, z.B. 61 x 86 cm. Die erste Zahl bezeichnet die Bahnbreite."
  • Format Papier
    "Alle nichtgerollten, nichtgefalzten, fuer grafische Zwecke hergestellten Bogenpapiere. Gegensatz: Rollen-Papier."
  • Formatdifferenzen ...
    In Papierstapeln koennen Laengen- und Breiten-Schwankungen auftreten. Grund: nicht ganz exakter Schnitt. Entsprechend den Geschaeftsbedingungen der Papierindustrie muessen diese Differenzen in klar definierten Grenzen toleriert werden.
  • Formation
    "Mit Hilfe von 'hindurchgeschicktem' Licht koennen die Struktur und der Einheitlichkeitsgrad der Faserverteilung gemessen werden. Allgemein spricht man auch von der Durchsicht des Papiers."
  • Formular Papier
    Im weitesten Sinne alle Papiere, die zum Druck von Formularen (Vordrucken) geeignet sind. Besonders hervorzuheben sind Belegleser-, Endlos- und die wichtige Gruppe der selbstdurchschreibenden (SD) Papiere.
  • Formular Transpar ...
    "Transparentes Papier (40 - 80 g/qm) aus schmierig gemahlenem Rohstoff. Fuer Buchungsjournale und durchsichtige Zwischenblaetter."
  • Foto Papiere
    "Vielzahl von lichtempfindlichen, beschichteten Spezialpapieren, die an die Reinheit des Rohpapiers hoechste Anforderungen stellen."
  • Fotokopier Papier ...
    "Gattungsbegriff fuer alle Papiere, die in der modernen Buerokopiertechnik verwendet werden."
  • Frischfaserstoff ...
    "Auch Primaerfaserstoff genannt. Frischfasern aus pflanzlichen Rohstoffen zur Herstellung von Neupapieren. Sie werden mechanisch (Holzschliff) oder durch chemische Aufbereitung (Zellstoff) gewonnen."
  • FSC
    "FSC (Forest Stewardship Council)
    Das FSC-Siegel kennzeichnet Holz und Holzprodukte aus verantwortlicher Waldbewirtschaftung. Die Kennzeichnung beruht auf zehn international verbindlichen Prinzipien und Kriterien, die Oekologie, soziale Belange und oekonomische Ansprueche gleichermassen beruecksichtigen."
  • Füllstoffe
    Bei der Papierherstellung werden zur Verbesserung bestimmter Papiereigenschaften (z.B. Glaette, Weisse, Opazitaet, Geschmeidigkeit u.a.) der Faserstoffmasse eine Reihe von organischen und anorganischen Mineralstoffen beigegeben, die sich zwischen den Fasern einfuegen.
  • Funkenregister Pa ...
    "Auf elektrische Energie hochempfindlich reagierendes Papier. Zur verzerrungsfreien Aufzeichnung von Messdaten (z.B. Echolot, Wetterkartenschreiber)."
  • Futterseiden
    "Seidenpapier (meist farbig) zum Fuettern wertvoller Briefhuellen. Dies verhindert das Durchscheinen der Schrift durch das Kuvert."

G

  • Ganzzeug (-Stoff) ...
    In der 2. Arbeitsstufe der Papierherstellung entsteht durch Aufloesen, Mahlen und Mischen der sortenspezifischen Zellstoff-, Holzschliff- und Altpapiersorten (=Halbzeug) sowie durch Beimischung von Leim, Fuellstoffen und evtl. Farbe das sogenannte 'Ganzzeug' (=fertiger Papierrohstoff).
  • Gaufrier Kalander ...
    Praegemaschine zur Oberflaechenveredelung (gepraegte Papiere)
  • Gautschen
    "1. Bei der frueheren Handfertigung des Papieres das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen
    2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Nasspartie
    3. Herstellen von mehrlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepresst (Duplex- Triplex-Karton)."
  • Gefärbtes Papier ...
    "Nachtraeglich durch Streich- oder Tauchverfahren eingefaerbtes Papier."
  • Gehämmertes Papi ...
    "Ausstattungspapier mit hammerschlagartiger Praegung"
  • Geklebter Karton( ...
    Wird aus mehreren fertigen (trockenen) Faserstofflagen in Klebemaschinen zusammengefuegt. Er zeichnet sich durch besondere Steifigkeit aus (durch Brennprobe ist der Unterschied zwischen geklebtem und gegautschtem Karton feststellbar).
  • Geldrollen (-Sche ...
    "Einseitig glattes Zellstoffpapier, in mehreren von der Deutschen Bundesbank festgelegten Farben und Qualitaeten. Zum Einrollen von Muenzen und Buendeln von Banknoten."
  • Geleimtes Papier ...
    Der Papierstoffmasse (Ganzzeug) beigegebene Natur- oder Kunstharze bewirken eine bessere Faserverbindung und vor allem eine vielfach erwuenschte Widerstandsfaehigkeit gegen das Eindringen von Fluessigkeit in das Papier (Tintenfestigkeit).
  • gelochtes Papier ...
    Ideal im Büroalltag, weil 2- oder 4-fach vorgelocht
  • Geprägtes Papier ...
    'Leinengepraegt' Schreibpapier, 'gehaemmert' Buettenkarton, Fotoalbenpergamin mit 'Spinnen-Praegung'. Das sind nur einige Beispiele der vielfaeltigen Moeglichkeiten, mit Praegewalzen (-Platten) in die Oberflaeche von Papier nachtraeglich Musterungen / Strukturen einzupressen (Gaufrier-Kalander)
  • Geräteabnutzung ...
    Vorzeitiger Verschleiss von Geraeteteilen verursacht durch Staub, Ablagerungen von Papierbestandteilen oder abrasive (schleifende) Bestandteile.
  • Geräuschloses Pa ...
    Besonders weich gearbeitetes Papier, das wegen seiner Verwendung als 'Konzert-Programm' nicht rascheln darf.
  • gerippt
    "Bezeichnung für eine Siebart des Schöpfsiebes. Die Rippstruktur des Siebes wird beim Schöpfen auf das Papier übertragen. Sie ist als Aufhellung in der Durchsicht erkennbar. Bei echten Büttenpapieren befindet sich die Rippung immer auf der Siebseite. Viele Kunsthistoriker setzen gerippte Papiere grundsätzlich mit Büttenpapieren gleich. Das ist leider falsch. Die Rippung ist kein Wasserzeichen und hat mit der Oberflächeneigenschaft nichts zu tun."
  • Geripptes Papier ...
    "Haeufig als Vorsatzpapier verwendetes, maschinenglattes Papier. Meist mit parallel laufenden Wasserzeichenlinien/ -rippen."
  • Geschenk Papier
    "Mit mehrfarbigem Streudruck ausgestattete Seidenpapiere und einseitig glatte/gestrichene Zellulosepapiere zum Verpacken von Geschenken (z.B. Weihnachtspapier)."
  • Gestrichenes Papi ...
    Um eine geschlossene Oberflaeche und damit eine noch bessere Bedruckbarkeit (Halbtoene) zu erzielen, wird eine Streichmasse auf sogenannte Streichrohpapiere aufgebracht und in vorgegebener Strichstaerke gleichmaessig verteilt. Dazu gibt es verschiedene Verfahren z.B. Rakel-, Walzen-, Buersten-, Luftduesenstrich. Die Streichmasse besteht z.B. aus China-Clay, Kreide, Kasein, Kunststoffdispersion. Einseitig (=Chromopapier) und beidseitig gestrichene, matt-, halbmatt-, glaenzendgestrichene und die innerhalb und ausserhalb der Papiermaschine gestrichenen Sorten bilden die grosse Gruppe der Bilderdruck- und Kunstdruckpapiere.
  • Gewichtstoleranze ...
    Trotz hoch entwickelter Steuerungsanlagen sind gelegentliche Gewichtsschwankungen bei der Papierherstellung unvermeidlich. Sie duerfen aber die in den Geschaeftsbedingungen der Papierindustrie, einheitlich festgelegten Grenzwerte, nicht ueberschreiten.
  • Gewichtszuschläg ...
    Infolge unterschiedlicher Herstellungskosten werden von der Papierindustrie fuer niedrige und hoehere Papiergewichte Zuschlaege auf die 'Normal'-(Grund)-Preise erhoben.
  • Glacé Papier
    "Meist einseitig gefaerbtes Papier, mit glaenzender (satinierter) oder gestrichener Oberflaeche. Vorwiegend als Ueberzug von Kartonagen verwendet."
  • Glanz
    Fuer eine Reihe von Papieren erwuenschte optische Eigenschaft (spiegelnd reflektiertes Licht). Allerdings sollte man beachten: Glanz ist nicht unbedingt identisch mit Glaette.
  • Glanz Pappe
    Besonders harter Karton, der auf Rundsiebmaschinen mit ausgesucht gutem Fasermaterial hergestellt wird. Durch starkes Kalandrieren erreicht man eine besondere Oberflaechenglaette und hohe Materialdichte. Ein sehr widerstandsfaehiger Karton, der haeufig fuer Bauteile (z.B. in der Elektroindustrie) sowie fuer die Herstellung von Organisationsmitteln verwendet wird (Pressspan).
  • Glätte
    "Die Oberflaeche von Papier ist von Natur aus etwas narbig.
    Durch Glaettung in der Papiermaschine und in Kalandern (Satinage) kann die Oberflaeche mechanisch verbessert werden.
    Fuer die Messung der Glaette gibt es folgende Verfahren:
    - Luftstromverfahren nach Bekk (DIN 53107)
    - Rauigkeitspruefung nach Bendtsen (DIN 53108)
    - PPS-Verfahren (Parker Print-Surf)
    - Ermittlung der 'Rautiefe'
    - Kontaktanteilverfahren (FOGRA)
    - Abtastverfahren (KL-Geraet nach Kunz-Lippke)"
  • Glättwerk
    "Vor der Aufrollung wird das Papier unter hohem Druck zwischen Stahlwalzen im Glaettwerk am Ende der Papiermaschine geglaettet. Es gibt auch Soft-Glaettwerke mit einer Kombination aus Stahl- und Kunststoffwalzen."
  • Gleismühle
    "Erste in Deutschland nachgewiesene Papierfertigungsstaette bei Nuernberg (1389), die von Ulman Stromer betrieben wurde."
  • Glückwunschkarte ...
    "Meist hochweisser, oft einseitig gestrichener (mit vielerlei fantasievollen Praegungen versehener) Karton (200 - 240 g/qm). Zur Herstellung von Glueckwunschkarten."
  • Gold Papier
    "Mit Metallbronze gestrichenes oder mit metallisierter Folie lackkaschiertes Ausstattungspapier."
  • Goudronné Papier ...
    "Qualitativ geringwertiges Packpapier, das frueher aus geteerten (franz. = goudronné) Tauabfaellen und Jutesaecken, heute aus Abfallpapier hergestellt wird."
  • Granuliertes Papi ...
    Mit koerniger Praegung versehenes Offset- und Bilderdruck-Papier.
  • Graphisches Papie ...
    Allgemein gefasste Bezeichnung fuer alle Druck- und Schreibpapiere in Bogenformaten und Rollen. Unterschieden in holzfreie und holzhaltige Papiere.
  • Grau Pappe
    "Aus wiedergewonnenen Papierfaserstoffen hergestellte Vollpappe. Vorwiegend fuer buchbinderische Zwecke."
  • Griff
    "Die unterschiedliche Dicke, Haerte und Steifigkeit von Papier kann subjektv als 'Griffigkeit' empfunden werden (keine Masseinheit)."
  • Großformat
    Papiere im Halbformat oder Grossformat, die groesser als A3 (29,7 cm x 42,0 cm) sind, z. B.: 59,4 cm x 84,1 cm | 61 cm x 86 cm | 84 cm x 118,9 cm
  • Grossmenge
    "Im Papiergrosshandel ist der Grossmengenpreis die Kalkulationsbasis fuer die Preislistenstaffel (frueher Ballen = 150 kg-Preis)."
  • Gummiertes Papier ...
    "Papier mit einer Klebstoffbeschichtung, die durch Wasser aktiviert wird (Dextrin, Gummiarabikum). Zur Herstellung von Aufklebern, Marken und Postwertzeichen (nicht zu verwechseln mit Haftklebe-Papieren)."
  • Gussgestrichenes ...
    "Druckpapier, dessen hochglaenzender Strich (in der Regel einseitig) durch Kontakttrocknung an verchromtem, hochglanzpoliertem Metallzylinder erzielt wird (z.B. Chromolux). Auch als gussgestrichener Karton erhaeltlich."

H

  • Hadern Papier
    Ueberwiegend aus Textilabfaellen (Baumwolle, Leinen, Hanf) hergestellte Papiere. Fuer sehr bestaendige, wertvolle, langlebige Dokumente, Banknoten, Urkunden. Bis zum 18. Jahrhundert waren Hadern (Lumpen) der einzige Rohstoff fuer die Papierherstellung.
  • Haftklebe Papier ...
    Mit aktivem Klebstoff ein- und beidseitig beschichtetes Papier. Zur Verhinderung vorzeitigen Klebens ist es mit klebstoffabweisender (z.B. siliconisiertem) Papier/Folie abgedeckt. Hauptverwendungszweck: Etiketten.
  • Halb Karton
    "Kartonbezeichnung fuer den Gewichtsbereich zwischen 130 und 170 g/qm."
  • Halbstoff
    Das aus den Rohstoffen (Holz, Stroh, Hadern) gewonnene Fasermaterial (Zellstoff, Holzschliff), das zusammen mit Hilfsstoffen und Wasser den sog. Ganzstoff der Papierproduktion bildet.
  • Hammerschlag Prä ...
    Nachtraegliche Praegung des Papiers oder Kartons mit einem Hammerschlag-Effekt. Fuer Briefbogen, Visitenkarten u.ä.
  • Hand Pappe
    "500 - 5000 g/qm schwere Vollpappe, die durch Aufwickeln nasser Papierlagen auf eine Formatwalze hergestellt wird. Nach Erreichen der gewuenschten Staerke wird sie 'von Hand' aus der Wickelmaschine genommen."
  • Handdurchschreibe ...
    "Papier mit (meist blauer) Farbschicht, das die Farbe durch mechanischen Druck (z.B. durch Kugelschreiber) an eine Unterlage abgibt."
  • Handschöpfung
    Diese Methode wurde seit der Erfindung des Papiermachens (ca. 60 v. Chr.) bis zur Entwicklung der Papiermaschine (1799/Louis Robert) angewandt. Mit Hilfe eines siebbespannten Schoepfrahmens schoepfte der Papiermacher aus der 'Buette' den duennen, waessrigen Papierbrei. Heute wird noch in Museen und von kuenstlerischen Papiermachern Papier handgeschoepft.
  • Haptik
    "Lehre vom Tastsinn. In der Papierbranche bezeichnet sie die Griffigkeit der Papiere."
  • Hart Pappe
    "Mit Fuellstoffen und Bindemittel gearbeitete Pappe, die stark verdichtet, hart, biegefest und wasserfest ist. Z.B. fuer Koffer-, Schuh-, Briefordner-, Karosseriepappe."
  • Hartpost Papier
    "Meist unter Zusatz von Strohzellstoff klanghart gearbeitetes Schreibmaschinenpapier mit guter Widerstandsfaehigkeit gegen mechanische Verletzung beim Beschreiben und Radieren. Mit u. ohne Wasserzeichen."
  • Heissklebe Papier ...
    Etikettenpapier, dessen Kunstharzschicht erst durch Erwaermen klebrig wird und nach dem Erkalten gut haftet.
  • Heisssiegel Papie ...
    "Aehnlich dem Heissklebepapier gearbeitetes Papier. Es wird durch Waerme und Pressdruck mit dem zu beklebenden Material 'versiegelt'."
  • Hilfsstoffe
    Eine grosse Zahl von organischen und mineralischen Zusatzstoffen (z.B. Leim, Tonerde, Paraffine, Kustharze) und Fuellstoffen (z.B. Kaolin, Kreide) sowie Farbstoffen. Sie sind notwendig, jedem Papier die gewuenschten Eigenschaften zu geben.
  • Hitzefixierung
    Der in Kopiergeraeten/Druckern aufgebrachte Toner wird unter Hitze auf die Papieroberflaeche aufgeschmolzen bzw. fixiert.
  • Hochformat
    "Form eines Blattes mit kurzer Breite (zuerst genannt) und langer Hoehe (zuletzt genannt). Z.B. 21 x 29,7 cm = DIN A4 Hochformat."
  • Hochglanz Papier ...
    Wenn die Papieroberflaeche durch nachtraegliches Auftragen von Streichmasse verbessert wurde, kann sie durch Glaetten im Kalander bis hochglaenzend 'satiniert' werden. Auch durch spezielle Kontakt-Trockung mit einem Hochglanzzylinder kann gussgestrichenes Papier ohne Satinage hochglaenzend gefertigt werden.
  • Holländer
    Im 17. Jahrhundert von den Hollaendern entwickeltes trogfoermiges Mahlwerk mit festen Grundmessern und sich drehender Messerwalze. Zum Aufbereiten (Zerquetschen, Zerschneiden) der Fasern fuer Papier. Die Fasern werden je nach Einstellung der Messer unterschiedlich gemahlen: Je nach Verwendungszweck in 'roesche Mahlung' oder 'schmierige Mahlung'; in kurz oder lang. Dies ist entscheidend fuer den Charakter des Papiers.
  • Holzfreie Papiere ...
    Bezeichnet Papiere, die aus gebleichtem und ungebleichtem Zellstoff hergestellt wurden und in denen hoechstens 5% verholzte Fasern (Holzschliff) enthalten sein duerfen. Dieser Zellstoff ist ein auf chemischem Weg erzeugter Faserstoff aus Holz. Holzfreie Papiere enthalten kein Lignin.
  • Holzhaltiges Papi ...
    Als holzhaltig wird Papier bezeichnet, das zu mehr als 5% aus Holzschliff hergestellt wurde, der auf mechanische Weise erzeugt wird. Es wird je nach Holzschliffanteil als holzhaltig, mittelfein, aufgebessert mittelfein, fein holzhaltig, fast holzfrei bezeichnet.
  • Holzmaser Papier ...
    Mit Holzmaserstruktur gepraegtes oder entsprechend farbig bedrucktes Papier. Es kann sogar mit duennem Echtfurnier kaschiert sein.
  • Holzschliff
    Durch starkes Pressen der Holzstaemme auf einem rotierenden Schleifstein entsteht Holzschliff. Er enthaelt bei einer nahezu 100%igen Rohstoffausbeute auch alle vergilbenden Bestandteile (Lignin) und hat geringere Festigkeitswerte als Zellstoff. Deshalb wird er vor allem fuer eine kurzlebige Verwendung eingesetzt.
  • Holzstoff
    Oberbegriff fuer Faserstoffe, die ganz oder fast ausschliesslich auf mechanische Weise hergestellt werden (Holzschliff).
  • Hydrofix
    Spezielles, kochfestes, farbfestes, laugenbestaendiges Papier. Fuer die Auszeichnung von Textilien bei der chemischen Reinigung.
  • Hygiene Papier
    Grosse Gruppe der in Haushalt, Industrie und Gesundheitswesen weit verbreiteten Artikel zur einmaligen Verwendung (Toilettenpapier, Taschen- und Reinigungstuecher, Krankenhauswaesche usw.).

I

  • Illustrations Pap ...
    Ungestrichenes, meist holzhaltiges, hochsatiniertes Druckpapier (50 - 80 g/qm). Fuer die Bildwiedergabe (auch fein gerastert) im Buchdruck. Auch fuer Tiefdruck.
  • Imitiertes Bütte ...
    Papier, das auf Langsieb-Maschinen gefertigt wird und meist mit einer Egoutteur-Rippung versehen ist (im Gegensatz zum handgeschoepften Buetten und Rundsieb-Buetten).
  • Indikator Papier ...
    Mit verschiedenen Indikatoren (z.B. Lackmus) getraenktes Reagenzpapier, das sich nach dem Eintauchen in die zu pruefende Fluessigkeit verfaerbt. Anhand einer Farbskala kann der pH-Wert (Wasserstoffionen-Konzent ration) abgelesen werden.
  • Ingres Papier
    Rundsieb-Buettenpapier, haeufig farbig, mit charakteristisch rauher Oberflaeche und meist vierseitigem, 'echtem' Buettenrand. Benannt nach dem franzoesischen Maler Ingres (1780 - 1867). Fuer Einband, Ueberzug, Druckgrafik und Aquarell, Kohle- und Kreidezeichnungen.
  • Ink-Jet Papier
    Oberflaechenveredeltes Papier fuer ein beruehrungsloses Druckverfahren, bei dem das Druckbild durch winzige Tintentroepfchen entsteht, die computergesteuert auf das Papier 'gespritzt' werden.
  • Inkjet Drucker
    "Im Inkjet-Drucker werden feine Tropfen fluessiger Tinte aufs Papier gespritzt. Eine Vielzahl von Tropfen formt das Druckbild. Inkjet-Drucker benoetigen oberflaechenveredeltes Papier, das eine schnelle Aufnahme der Tintenarten sicherstellt. Dies wird heute durch Verbesserung der Papierqualitaet oder Zusammensetzung der Tinten erreicht. Es gibt 3 Hauptgruppen an Inkjet-Verfahren: Bubblejet, Piezzo und kontinuierlichen Inkjet."
  • Internetmarke
    Die Internetmarke ist ein im August 2008 eingeführter Online-Service der Deutschen Post AG zum Selbstausdruck von Frankiervermerken per PDF für Briefsendungen, DHL Pakete und Päckchen.
  • ISO-Zertifikat
    "Das Zertifikat des ISO-Qualitaetsystems bescheinigt Unternehmen, dass sie das Qualitaetssystemprogramm zur kontinuierlichen Verbesserung in Bezug auf Leistung und Kundendienst erfuellen.
    Unter dem Oberbegriff DIN-ISO 9000 sind folgende Nachweisstufen definiert:
    DIN-ISO 9001 = Qualitaetssicherungs-Nach weisstufe fuer Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Montage und Kundendienst
    DIN-ISO 9002 = Qualitaetssicherungs-Nach weisstufe fuer Produktion und Montage
    DIN-ISO 9003 = Qualitaetssicherungs-Nach weisstufe fuer Endpruefungen
    DIN-ISO 9004 = ein Leitfaden zur Schaffung eines Qualitaetsmanagements und Darstellung der einzelnen Elemente eines Qualitaetssicherungssyste ms.
    DIN-ISO 9001-9004 gewaehrleisten, dass alle organisatorischen, kaufmaennischen und technischen Taetigkeiten, die Auswirkungen auf die Produktion haben, geplant, gesteuert und ueberwacht werden."

J

  • Japan Papier
    Zumeist handgeschoepfte, wertvolle Papiere aus langfaserigen Rostoffen (z.B. Kozu, Mitsumata, Gampi). Auch mit vielerlei kunstvollen Einschluessen (Blaetter, Blumen, Glimmer usw.).
  • Jato
    Ist die Abkuerzung fuer Jahrestonnen und beschreibt die Kapazitaet einer Papiermaschine oder einer Papierfabrik.

K

  • Kabel Papier
    Zur Isolierung elektrischer Leitungen, besonders duenn und fest. Unter engen Normvorschriften hergestellt.
  • Kalander
    Glaettwerk aus Stahl- und Hart-Papier(Baumwoll)-Wal zen. Durch sie wird die Papierbahn nachtraeglich gefuehrt und mit Feuchtigkeit, Druck und Waerme satiniert (geglaettet).
  • kalandriertes
    Auch 'satinieren' genannt. Es ist die mechanische Glaettung eines gestrichenen oder ungestrichenen Papiers bei der Papierherstellung. Dabei wird die Papierbahn zwischen mehreren Walzen und sehr hohem Druck und Temperatur durchgefuehrt.
  • Kalenderschreib P ...
    Duennes, opakes, holzfreies, gut satiniertes, vollgeleimtes Druck- und Schreibpapier. Zur Herstellung von Taschenkalendern.
  • Kalibriertes Papi ...
    Um eine vorgegebene, gleichmaessige Dicke ueber die ganze Papierbahn zu erreichen, kann in der Papiermaschine ein sog. Kalibrier-Kalander eingebaut sein, der dem Papier sein bestimmtes 'Kaliber' verleiht.
  • Kanzlei Papier
    Schreibpapier liniert, rautiert oder kariert, auch gefalzt von DIN A3 auf DIN A4.
  • Kaolin
    Wird als Fuellstoff und Streichpigment bei der Papierherstellung verwendet. Ein Aluminiumsilikat, das als Zersetzungsprodukt tonerdehaltiger Mineralien (hauptsaechlich Feldspat) entsteht.
  • Karteikarton
    Zaeher, gut geleimter, glatter Karton (190 - 250 g/qm) in vielen hellen Farben. Er erhaelt die erwuenschte Steifigkeit auch durch Zusammenkleben mehrerer Lagen.
  • Karton
    Liegt im Flaechengewicht zwischen Papier und Pappe (von ca. 130 g/qm bis 600 g/qm). Man unterscheidet einlagigen und mehrlagigen Karton, der gegautscht oder geklebt sein kann. Mehrlagiger gegautschter Karton besteht aus mehreren – nicht unbedingt gleichartigen – Faserschichten, die auf Rund- oder Langsiebmaschinen bzw. kombinierten Rund- und Langsiebmaschinen einzeln gebildet und nass zusammengefuehrt werden. Dabei verfilzen die Fasern der einzelnen Schichten miteinander (Gautschen), um dann als eine Endlosbahn weiterbearbeitet, d. h. gepresst und getrocknet zu werden.
  • kaschiert
    Um Karton optisch oder qualitativ zu verbessern, kann er mit einem andersartigen 'Kaschiermaterial' beklebt werden.
  • Kasein
    Aus dem Eiweiss von Kuhmilch gewonnenes Bindemittel. Zum Fixieren der Pigmente auf dem Papier beim Streichverfahren.
  • Klanghart
    Qualitaetseigenschaft eines hochwertigen Papiers, das sich durch besondere Haerte und Steifigkeit auszeichnet und beim Knittern einen 'Klang' verursacht.
  • Klarschriftleser ...
    Kommt in sogenannten Klarschriftlesegeraeten zum Einsatz. Es wird wie alle Beleglesepapiere unter strengen Qualitaetsnormen gefertigt.
  • Kleinformat
    Papierformate in DIN A4 (210 x 297 mm) und DIN A3 (297 x 420 mm)
  • Kleisterpapier
    Als Kleisterpapiere bezeichnet der Fachmann Buntpapiere, die sehr unregelmaessige, marmorartige oder farbige Muster aufweisen. Die darauf eingesetzten Farben 'die Kleisterfarben' werden aus Staerkekleister und aus in Wasser loeslichen Farbmitteln hergestellt und erlauben gezielte Abstufungen der Farbintensitaet. Zum Auftragen der Farbe werden vor allem Buersten, Pinsel und Schwaemme verwendet. In einem weiteren Bearbeitungsschritt koennen dann mit Stempeln, Rollen oder Walzen Schmuckformen in die noch feuchte Farbe eingedrueckt werden.
  • Klickpreis
    Preis pro Kopie (ohne Papierkosten)
  • Kochung
    Aus Holz oder Einjahrespflanzen wird in diesem chemischen Prozess Zellstoff gewonnen. Unter Temperatur und Druckeinwirkung werden Hackschnitzel mit Chemikalien aufgeschlossen.
  • Kohle Papier
    Duennes, reissfestes Papier. Fuer die Erstellung von Durchschriften ist es ein- oder beidseitig mit einer Farbschicht versehen. Je nach geforderter Durchschriftsintensitaet kann Kohlepapier unterschiedlich hart sein.
  • Kollergang
    Schweres Mahlwerk aus Granitsteinen, das Altpapier und Strohzellstoff zum Zwecke des Recycling zerkleinert und zerfasert.
  • Kopierpapier
    Papier, das genau auf die Anforderungen der Kopiergeraete abgestimmt ist. Sowohl beim Kopieren als auch beim Laserdruck entstehen kurzzeitig Temperaturen von bis zu 200°C. Das erfordert im Besonderen ein Papier mit erhoehter Hitzebestaendigkeit und einer spezifischen Glaette, Feuchte und Leitfaehigkeit. Diese Papiere haben eine geringere Feuchte als Offsetpapiere (relative Feuchte von 30-35%).
  • Kraft Papier
    Vorwiegend einseitig glattes, geripptes, zaehes, reissfestes Papier aus Sulfat-Zellstoff. Fuer Verpackung und aehnliche Einsatzbereiche mit hoher mechanischer Beanspruchung.
  • Krepp
    Die (noch) nasse Papierbahn wird durch Stauchung fein gefaltet. Fuer vielerlei Anwendungsbereiche, z.B. Hygienepapier, Gaertnerkrepp, Abdeckpapier fuer Klebestreifen.
  • Kunstdruck Papier ...
    Fuer die originalgetreue Bildwiedergabe konzipiertes, edles Druckpapier. Mit hohem Weissgrad und mindestens 20 g/qm hochwertigem Strich je Seite, glaenzend oder matt. Fuer Bilder mit feinstem Raster im Hoch- oder Flachdruck.
  • Kunststoff Folie ...
    Wird durch Schmelzen, Giessen, Walzen, Ziehen und Recken von thermoplastischen Kunststoffen (Polymeren) gewonnen. Mit unterschiedlicher Haerte, Dicke und besonders hohen Festigkeitseigenschaften.
  • Kupfertiefdruck P ...
    Weiches, saugfaehiges Papier herausragender Guete. Fuer den Druck von kuenstlerischen Arbeiten wie z.B. Kupferstichen und Radierungen.
  • Kuvert
    anderes Wort für Umschlag

L

  • Laserdruckpapier ...
    Papier, das genau auf die Anforderungen der Kopiergeraete abgestimmt ist. Sowohl beim Kopieren als auch beim Laserdruck entstehen kurzzeitig Temperaturen von bis zu 200°C. Das erfordert im Besonderen ein Papier mit erhoehter Hitzebestaendigkeit und einer spezifischen Glaette, Feuchte und Leitfaehigkeit. Diese Papiere haben eine geringere Feuchte als Offsetpapiere (relative Feuchte von 30-35%).
  • Lackmus Papier
    Reagenzpapier (Indikatorpapier). Mit dem Farbstoff Lackmusflechte getraenkt, dient es dem Nachweis von Saeuren und Laugen. Blaues Lackmuspapier faerbt sich in Saeure rot, rotes Lackmuspapier wird in Laugen (Basen, Alkali) blau.
  • Laminieren
    Das Verbinden verschiedener Werkstoffe (Papier, Kunststoff, Folie) durch Pressen oder Verkleben zu einem 'Laminat', das alle guten Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe vereinigt.
  • Lampenschirm Papi ...
    Holzfreies Papier (Karton), oftmals geklebt und durch nachtraegliches Impraegnieren mit Oelen oder Kunstharzen transparent gemacht.
  • Landkarten Papier ...
    Hochwertiges, teilweise sogar hadernhaltiges Offsetdruckpapier. Es garantiert bei Verarbeitung und Gebrauch hoechstmoegliche Masshaltigkeit und Festigkeitswerte (Falzen).
  • Langsieb Papierma ...
    1799 von Louis Robert erfundene, heute noch meistverwendete Technik mit Arbeitsbreiten bis 9 Meter. Das Ganzzeug = der mit Wasser vermischte Papierrohstoff, laeuft ueber einen Cleaner zum Stoffauflauf (99% Wassergehalt, 1% Faser- und Feststoffanteile). Hier wird die duennfluessige Masse auf das umlaufende Langsieb gesprueht, wo die Bildung des Blattes erfolgt. Nachdem der Grossteil des Wassers abgeflossen ist, wird in der Pressen- und Trockenpartie die Restfeuchtigkeit bis auf ca. 5 - 8% entzogen. Anschliessend wird das Papier geglaettet und evtl. veredelt.
  • Laserdruck
    Kopierverfahren, bei dem die elektro-fotosensible Druckform (fuer Xerographie) mittels Laserstrahlen belichtet wird.
  • Laufeigenschaften ...
    Bezeichnet den Durchlauf im Kopiergeraet. Dabei werden Woelbung, Diagonalverspannung, Welligkeit, Sorterfachauslastung und Staus beurteilt.
  • Laufrichtung
    Die Richtung, in der das Papier bei der Herstellung durch die Papiermaschine laeuft. Dabei richten sich auf dem Langsieb die Papierfasern ueberwiegend parallel (laengs) zur Laufrichtung aus. Von Bedeutung ist die Laufrichtung fuer den Verarbeiter (Drucker, Buchbinder), weil sich Papierfasern durch Luftfeuchtigkeit in Laengs- und Querrichtung unterschiedlich dehnen.
  • Lebensdauerklasse ...
    Gestrichene und ungestrichene Papiere und Kartons werden nach Lebensdauer klassifiziert. Sie ergeben sich aus der Norm DIN 6738, Januar 1999.
  • Leder Papier
    Farbiges Ueberzugspapier fuer Feinkartonagen und Etuis, meist lackiert und in lederaehnlicher Narbung gepraegt.
  • Leder Pappe
    Braune Pappe aus mindestens 30% Braunschliff. Dadurch besonders zaeh und geschmeidig, z.B. fuer Kartonagen und Koffer.
  • Leimpresse
    Papier durchlaeuft ein Walzenpaar, an dem einlaufseitig Leim und andere Hilfsmittel zugefuehrt werden. Durch beidseitige Oberflaechenleimung der Papierbahn in der Papiermaschine lassen sich eine geschlossene Oberflaeche, Flachlage und bessere Beschreib- und Bedruckbarkeit von Papier erzielen. Bei gestrichenen Papieren wird vielfach ein Vorstrich in der Leimpresse aufgebracht.
  • Leimungsgrad
    Bezeichnung fuer die Widerstandsfaehigkeit eines geleimten Papiers gegen Wasser. Der Leimungsgrad wird mit der Tintenstichprobe festgestellt.
  • Leinengeprägtes ...
    Briefpapier mit leinenartig gepraegter Oberflaechenstruktur
  • Leitkarten Karton ...
    In der Regel 400 g/qm standfester Karton fuer Leitkarten in Karteien.
  • Leporello
    Ziehharmonika-artige Falzung
  • Leuchtfarben Papi ...
    Meist einseitig, mit optisch aufhellenden Farben gestrichenes, witterungsbestaendiges Plakatpapier. Am Tage kann es leuchten (fluoreszieren) und bei naechtlichem Lichteinfall auch nachleuchten (phosphorisieren).
  • Lichtdruck Papier ...
    Holzfreies Papier mit absolut geschlossener Oberflaeche, weich und dennoch masshaltig gearbeitet. Fuer hochwertige Gemaelde-Reproduktionen im Lichtdruckverfahren.
  • Lichtechtheit
    Beschreibt die Resistenz der optischen Eigenschaften gegenueber Lichteinwirkung. Farbige Papiere sollten auch unter UV-Einfluss ihre Farbe behalten und weisse Papiere nicht vergilben. 100%igen Schutz vor Ausbleichen unter Einwirkung von Tageslicht und Waerme gibt es fuer Papier nicht. Holzfreie Rohstoffe und entsprechende Farbpigmente koennen die Farbtonaenderung verzoegern.
  • Lichtpaus Papier ...
    Dient zum Vervielfaeltigen von Zeichnungen (auf lichtdurchlaessiger Vorlage). Fuer die unterschiedlichen Verfahren (trocken und feucht) gibt es unterschiedliche Ausfuehrungen dieses transparenten Papieres.
  • Lignin
    Eine Substanz in Pflanzen -also auch in Holz-, die Fasern verbindet und versteift. Sie muss zur Faserstoffgewinnung von der Zellulose geloest werden. Lignin ist auch verantwortlich fuer das Vergilben von Papier (neue Bleich-Verfahren).
  • Liniertes Papier ...
    Mit verschiedenen Lineaturen bedrucktes Schreibpapier fuer Schule und Buero, meist DIN A3 auf DIN A4 gefalzt (Kanzleipapier).
  • Linters
    Feiner Haarbelag auf der Oberflaeche von Baumwollsamen. Gut geeignet als Rohstoff fuer technische Feinpapiere.
  • Lithografie Papie ...
    Meist scharf satiniertes, vollgeleimtes Papier fuer den direkten Steindruck (lithos = griechisch 'Stein'). Dieses Druckverfahren ist der Vorlaeufer des Offsetdrucks und heute nur noch wenig gebraeuchlich.
  • Lochkarten Karton ...
    Spezialkarton mit hoher Festigkeit und Standfaehigkeit und voellig gleichmaessiger Dicke (161 g/qm). Im Zuge der EDV-Technik ruecklaeufig.
  • Lochstreifen Papi ...
    Hochsatiniertes, zaehes, dimensionsstabiles Papier in Streifen. Fuer mechanische, optische und elektronische Lese- und Steuerungsverfahren.
  • Lösch Papier
    Besonders saugfaehiges Papier. Entweder holzfrei aus Baumwollzellstoff oder holzhaltig aus langfaserigem, roeschgemahlenem Holzschliff hergestellt.
  • Luftbürstenstric ...
    Verfahren zur Herstellung gestrichener Papiere. Dabei verteilen Luftduesen die Streichmasse auf den Streichwalzen und entfernen den Ueberschuss mit Druckluft.
  • Luftfeuchtigkeit ...
    Weil Papier sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsschwankungen reagiert, ist ein moeglichst konstantes Klima (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) fuer die Papierlagerung wichtig. Bei der Verarbeitung von Papier hat sich eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 50-55% bei einer Temperatur von 20°-22°C als guenstig herausgestellt.
  • Luftpost Papier
    Ueberwiegend weisses, duennes, opakes, holzfreies Schreib- bzw. Schreibmaschinenpapier (ca. 20-30 g/qm), das auch durch eine geschrumpelte Struktur (Onionskin) weniger durchscheinend gemacht werden kann.
  • Luftundurchlüssi ...
    Fuer z.B. Verpackungspapier (Lebensmittel und Samen) erwuenschte, moeglichst geringe Poroesitaet. Sie wird durch schmierige Mahlung des Rohstoffes erzielt.
  • LWC Papier
    L = light = leicht, W = weight = gewichtig, C = coated = gestrichen.
    Holzhaltiges, beidseitig gestrichenes Rollenoffsetpapier und Tiefdruckpapier (im Gewichtsbereich von 39-80 g/qm). Fuer Zeitschriften, Versandhauskataloge, Infopost o.ä. (ULWC).

M

  • Magnetschriftlese ...
    Belegleserpapier, bei dem die Dateneingabe oder Belegsortierung ueber die mit magnetisierbarer Farbe aufgedruckten Schriftzeichen erfolgt.
  • Mahlung
    Charakter und Eigenschaft (z.B. Festigkeit, Volumen, Transparenz, Saugfaehigkeit) von Papier werden durch Zerschneiden (=roesch) oder Quetschen (=schmierig) der Papierfaser in 'Mahlwerken' (z.B. Hollaender, Refiner) entscheidend vorbestimmt. Typisches Beispiel fuer schmierige Mahlung: Transparentpapier; fuer roesche Mahlung: Loeschpapier.
  • Makulatur
    Aussortierte, mangelhafte Produktion von grafischen Drucksachen.
  • Manila Karton
    Zaeher, satinierter, braeunlich-gelber Karton (z.B. Sackanhaenger, Haengemappen), der frueher aus Manilahanf-Abfaellen gefertigt wurde.
  • Markierungsleser ...
    In genau festgelegter Spezifikation (z.B. Steifigkeit, Opazitaet, Glaette, Reflektion) hergestellte Papiere fuer die Beleglesung (z.B. Lottoscheine).
  • Marmor Papier (-K ...
    Um die Oberflaeche optisch zu veredeln, kann Papier auf verschiedene Weise (Farbe nass in nass, Tauchbad, andersfarbige Fasern) ein marmorartiges Aussehen gegeben werden.
  • Maschinen Graupap ...
    Aus wiedergewonnenen Papierfasern (Recycling) hergestellte Vollpappe. Fuer vorwiegend buchbinderische Zwecke.
  • Maschinen Holzpap ...
    Sammelbegriff fuer Pappe, die aus Holzschliff gefertigt wird.
  • Maschinenglatt
    Bezeichnet Papiere, die online in der Papiermaschine geglaettet wurden. Nachtraeglich kann Papier zusaetzlich offline-satiniert werden, um sehr hohe Glaette zu erreichen.
  • Maschinenglattes ...
    Papiersorten, die nur so glatt sind, wie sie ohne nachtraegliches Satinieren in einem Kalander aus der Papiermaschine kommen.
  • Maschinenstrich
    Seit 1954 wird diese Oberflaechenveredelung in Deutscland praktiziert. Der Strichauftrag (5-20 g/qm je Seite) erfolgt gleich in der Papiermaschine. Heute wird das sog. maschinengestrichene Bilderdruckpapier mit hoher Geschwindigkeit auch in separaten Aggregaten (Breite 6 m und mehr!) gestrichen.
  • Masseleimung
    Zugabe von verseiftem Harzleim vor der Blattbildung in der Fasermasse, um das Papier bedruckbar bzw. tintenfest zu machen.
  • Matrizen Pappe
    Hochwertige, heisspraegefaehige Rundsiebpappe. Zum Herstellen von Matern fuer Giessformen in der Buchdruck-Stereotypie.
  • Mattgestrichene P ...
    Durch matten Strichauftrag ohne anschliessende Satinage oberflaechenveredeltes Papier, das einfallendes Licht bricht und daher matt wirkt.
  • Mattpost
    Matt geglaettetes, holzfreies Schreibmaschinenpapier besserer Guete.
  • Mehrfunktionslese ...
    Belegleserpapier mit den hoechsten Reinheitsvorschriften, um das elektronische Lesen ganzer Seiten (auch ungenormter Schriftzeichen) zu ermoeglichen.
  • Melierfaser
    Papier, in dem aus Gruenden der Optik oder Faelschungssicherheit, andersfarbige, fein verteilte Fasern eingearbeitet sind (z.B. Banknotenpapier).
  • meliert
    "Papier, in dem aus Gründen der Optik oder Fälschungssicherheit andersfarbige, fein verteilte Fasern eingearbeitet sind (z.B. Banknotenpapier)."
  • Meliertes Papier ...
    Papier, in dem aus Gruenden der Optik oder Faelschungssicherheit, andersfarbige, fein verteilte Fasern eingearbeitet sind (z.B. Banknotenpapier).
  • Metallisiertes Pa ...
    Vorwiegend im Dekor- und Etikettenbereich eingesetztes Papier, das in Hochvakuum-Kammern mit einem hauchfeinen, aber dennoch dichten Metallueberzug (bei weit ueber 1000°C) bedampft wurde.
  • Metallkaschiertes ...
    Ein- oder beidseitig mit Metallfolie (mit Aluminium) beschichtetes Papier in matt und glaenzend. Fuer Dekor, Verpackung, Kaelteschutz u.ä.
  • Millimeter Papier ...
    Dimensionsstabiles, tinten- und tuschfestes Papier, holzfrei weiss und transparent mit feinem Liniennetz, in Millimetereinteilung bedruckt.
  • Mittelfeines Papi ...
    In der Qualitaetsskala (holzhaltig bis fast holzfrei) etwa in der Mitte liegende Gruppe von Papiersorten mit ca. 60% Holzschliffanteil im Stoffeintrag.
  • Molette Wasserzei ...
    Durch Verdichten der zwar fertigen, aber noch feuchten Papierbahn entsteht mit Hilfe einer Praegewalze ein halbechtes Wasserzeichen mit scharfrandigen Konturen (verschwindet bei Eintauchen in Natronlauge).
  • Movables
    rückstandsfrei abziehbar und wieder haftend
  • Multifunktionale ...
    Bezeichnet Papiere, die fuer verschiedene Drucksysteme eingesetzt werden koennen, z. B. Inkjet, Kopierer/Laser, Offsetdruck. Unkompliziert im Einsatz, ermoeglichen sie gute Ergebnisse in allen Anwendungen.
  • Multiplex Karton ...
    Aus mehr als 3 unterschiedlichen Lagen bestehender Karton. Diese Lagen sind ohne Verwendung von Klebstoff durch Gautschen miteinander verbunden.
  • Musterkarten Kart ...
    Bristolkarton oder verschiedenfarbiger Triplexkarton. Zum Aufkleben oder Aufnaehen von z.B. Stoffmustern oder Knoepfen.

N

  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft sagt aus, dass nicht mehr Holz eingeschlagen wird, als nachwaechst.
  • Nagelprobe
    Zieht man die Kanten eines Papierblattes so zwischen Daumen und Zeigefinger, dass die Fingernaegel die Kanten dehnen koennen, werden zwei gegenueberliegende Kanten glatt bleiben und die beiden anderen Kanten wellig werden. Parallel zu den glatten Kanten verlaeuft die Laufrichtung des Papiers.
  • NAPM
    "National Association of Paper Merchants
    Papiere, die mit dem NAPM-Umweltzeichen zertifiziert sind, belegen, dass sie mindestens zu 75% aus echten Altpapier- und Altkartonfasern bestehen. Auf keinen Fall ist Fabrikausschuss enthalten."
  • Nassfestigkeit
    Fuer bestimmte Einsatzzwecke (z.B. Flaschenetiketten, Papiersaecke, Hygiene) ist eine hoehere mechanische Festigkeit des Papieres, auch in nassem Zustand, noetig. Diese Nassfestigkeit wird durch Zusaetze (z.B. Kunstharze) im Stoffbrei erzielt.
  • Nasspartie
    Der Teil der Papiermaschine, in dem durch Entwaessern der Faserstoffaufschwemmung (z.B. 99 Teile Wasser : 1 Teil Faserstoff) und Verdichtung (Nasspressen) die 'Blattbildung' bewirkt wird.
  • Nasspressenpartie ...
    Der Teil der Papiermaschine, in dem filzbespannte Walzen die endlose Papierbahn weiter verfestigen und entwaessern.
  • Natron Sulfatverf ...
    Um aus dem Rohstoff (z.B. Holz, Stroh), Zellstoff zu gewinnen, wird er zu Hackschnitzeln zerkleinert. Anschliessend entzieht man durch chemischen Aufschluss (Kochen in einer Fluessigkeit) die 'Inkrusten' Lignin, Harz, Kieselsaeure, Fette usw.. Uebrig bleiben die reinen Zellulosefasern. Als Kocherfluessigkeit dient eine Lauge aus Aetznatron- und Natrium-Sulfat. Das faserschonende, ergiebige, aber durch Geruch und Abwasser umweltbelastende Natron-Sulfatverfahren ist in Deutschland nicht zulaessig. Pro Jahr werden 1,4 bis 1,5 Mio. t Zellulosefasern importiert.
  • Natronkraftpack
    Besonders zaehes, reissfestes Packpapier aus Natronzellstoff (heute auch aus Sulfitzellstoff gefertigt).
  • Natur Karton
    Durchgearbeiteter, einlagiger Karton. Im Gegensatz zu gegautschtem oder geklebtem Karton.
  • Naturkunstdruck
    Frueher gebraeuchlicheres, ungestrichenes (naturbelassenes), hochsatiniertes, holzfreies Druckpapier. Mit einer auch fuer feinere Rasterdrucke geeigneten Oberflaeche.
  • Natürliches Wass ...
    Echtes Wasserzeichen, das durch Stoffverdraengung oder -ansammlung durch die sog. Egoutteurwalze bereits auf der Nasspartie entsteht.
  • Naturpapier
    Oberbegriff fuer alle aus Pflanzenfasern, also ohne synthetische Fasern gefertigten Papiere, die weder durch Strich, noch durch Beschichtung veraendert/veredelt sind. Sie werden auch als ungestrichene Papiere bezeichnet.
  • Naturpaus Papier ...
    Durch besondere Mahlung des Zellstoffes erzeugtes, durchsichtiges Zeichen-Transparentpapier (Lichtpauspapier).
  • Nebenbahn
    Bei der Ausruestung von Papierrollen (Laengsteilung) anfallende Restbreite (-bahn).
  • Neue Bleichverfah ...
    Weltweit sind neue Verfahren in der Erprobung, um Lignin von der Zellulose zu trennen, Bleichen ohne Chlor zu ermoeglichen, Rohstoffe bestmoeglich zu nutzen und die Umwelt so gering wie moeglich zu belasten. Mehrere dieser Verfahren wurden in Deutschland entwickelt, z. B. das Acetosolv- und das ASAM-Verfahren. 'Alcell' und 'Organocell'/'Organosolv' sind weitere Aufschlussverfahren, deren Erprobung die Hoffnung zulaesst, dass in naher Zukunft eine weitere umweltschonendere Herstellung von Faserstoffen moeglich ist (Stand 1993).
  • Non Impact Drucke ...
    Drucker, die beruehrungslos arbeiten (z. B. Laserdrucker, Xerographie, Inkjetdrucker).
  • Normal Kopierpapi ...
    Umgangssprachliche Bezeichnung fuer meist holzfreies Papier (matt, mattsatiniert und satiniert je nach Geraetetyp). Geeignet fuer die Schrift/Bildaufnahme im optischen Kopierverfahren. Die Anforderungen an ein gutes Kopierpapier (Geraetetyp, Hitze, elektrische Aufladung, Kopiergeschwindigkeit, beidseitige Kopie, Sorter usw.) verlangen 'spezielle Normal'-Kopierpapiere, z.B. in klimafester Verpackung.
  • Normal Papier
    Frueher haeufiger eingesetzte Papiere, vorwiegend fuer die Verwendung bei Behoerden (Verwendungsklassen 1-8a). Ihre klar definierten Eigenschaften (Stoffklassen H 100-ZVL) sind in den DIN-Normblaettern 6730 und 827 festgelegt. Normalpapiere muessen strenggenommen ein Wasserzeichen mit dem Namen des Herstellers und dem Wort 'Normal' plus Verwendungsklasse haben (z.B. 'Normal 4a').
  • Normformate (Din- ...
    Vom Normenausschuss der Deutschen Industrie (DIN) ab 1919 festgelegte Formatreihen A, B, C, D zur Vereinheitlichung von Papier-Abmessungen.
  • Noten Papier
    Meist holzfreies, zaehes, nicht durchscheinendes, nicht blendendes Papier. Geraeuscharm (umblaettern), auch nassfest (fuer Platzkonzerte).
  • Nuten
    Beim Nuten schneidet man entlang der künftigen Falz Material aus dem Karton heraus. Dieses Verfahren ist heute im Druckgewerbe nur noch bei extrem dicken Materialien (ab ca. 5 mm Stärke) üblich. Stattdessen setzt man meist auf das Rillen.
  • Nutzen
    Aufteilung von kleineren, gleichgrossen Formaten auf den nutzbaren Teil eines Papierbogens.

O

  • Opalfolie
    Hochtransparente Glanzfolie. Beschichtung milchig-weiss. Es wird spiegelverkehrt bedruckt. Motiv wirkt mit und ohne Beleuchtung und eignet sich besonders für Citylight-Werbung.
  • Oberfläche
    Die Oberflaeche von Papier ist von ganz besonderer Bedeutung. Viele Leistungskriterien bestimmen die Guete und die Einsatzmoeglichkeiten fuer jede ganz genau spezifizierte Papiersorte: Aufsicht (Filzseite, Siebseite, Zweiseitigkeit, Reinheit), Faerbung (Weisse, Farbschwankungen), Glaette (maschinenglatt, ein- und beidseitig satiniert), Strich (matt, halbmatt, glaenzend), Praegung, Beschichtung und auch immer die Oberflaechenfestigkeit bei der Verarbeitung (z.B. Stauben, Rupfen).
  • Oberflächen Fär ...
    Noch in der Papiermaschine (Trockenpartie) aufgebrachte Farbe (durch Buersten, Spruehen, Auftropfen), um dadurch besondere Effekte zu erzielen (z.B. Tapeten, Dekor- und Marmorpapiere).
  • Oberflächen Leim ...
    Um Papiere besonders gut beschreibbar, offsetbedruckbar, radierfest, klanghart und fettdicht zu machen, wird auf die fertige (stoffgeleimte) Papierbahn in der Papiermaschine noch zusaetzlich Knochen- oder Staerkeleim oberflaechig aufgetragen. Dies geschieht in der Leimpresse.
  • Oberflächenfesti ...
    Beschreibt den Widerstand eines Papiers gegen eine senkrecht auf die Oberflaeche einwirkende Kraft. Diese kann beispielsweise der Zug der Druckfarbe auf das Papier waehrend der Farbuebertragung beim Druckvorgang sein.
  • Ocr Papier
    Optical Character Recognition = Klarschrift-Belegleser-Pa pier
  • Oel Papier
    mit oelhaltigem Paraffin oder Wachs getraenktes Papier (auch mit Gewebe). Zum seefesten Verpacken von Metallteilen (heute vielfach durch Folien ersetzt)...
  • Offset Papier
    In guter Abstimmung zwischen Drucker und Papiermacher sind in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Offsetpapieren und -kartons in ungestrichen und gestrichen, holzfrei und holzhaltig, matt und glaenzend, maschinenglatt, satiniert und gepraegt entstanden. Alle zeichnen sich hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Wischwasserfeuchte und strenger Druckfarbe beim Offsetdruck, durch besonders gute Oberflaechenfestigkeit (Leimung) und Dimensionsstabilitaet, sowie chemische Neutralitaet aus.
  • Offset Papierfoli ...
    Zur Verwendung in Kleinoffsetdruckmaschinen . Beschichtetes Papier, mit autographischen Farbbaendern beschriftet, das sofort als fertige Druck-'Folie' dient.
  • Offsetdruck
    Ein Druckverfahren, das ein Zwischenmedium verwendet, um das Bild von der Druckplatte auf das Papier zu uebertragen. Hierzu werden beispielsweise Gummituecher verwendet, die einen Zylinder umgeben. Das heute weit verbreitete Verfahren ist der Flachdruck (Offsetdruck), weil es ausgezeichnete Qualitaet mit hoher Flexibilitaet und einfacher Druckvorlagenherstellung verbindet.
  • Onionskin
    Nach DIN 6730 ein hartes, radierfaehiges, hadernhaltiges Duenn-(besonders Luftpost-)Papier. Mit kleinwelliger (Onionskin = Zwiebelhaut), auch gekraeuselter Struktur. Diese wird gewoehnlich in der Trockenpartie ohne Zugspannung, gegebenenfalls auch Trocknen im Heissluftstrom oder durch Einpraegung einer Koernung erreicht.
  • Opaline
    "Das hadernhaltige MAYSPIES Opaline überzeugt durch eine gleichmässige Blattbildung, hervorragende Opazität, besondere Steifigkeit sowie eine besonders angenehme Haptik. Diese wunderschöne Papierqualität ist in eleganter gedeckt weisser Färbung und den Oberflächen halbglatt und leinen erhältlich. Besondere Merkmale: MAYSPIES Opaline ist in Total Officequalität hergestellt und für alle modernen Bürodrucktechniken geeignet. Eine große Auswahl an Anzeigenformaten sowie stoffgleichen Briefhüllen machen Opaline zu einem Spitzenprodukt deutscher Feinpapiere."
  • Opaline Karton
    Besonders rein gearbeiteter, holzfreier, lichtechter, klangharter Feinkarton. Fuer hochwertige Besuchs- und Glueckwunschkarten.
  • Opazität
    Bezeichnung fuer die Undurchsichtigkeit des Papieres. Wenn beide Seiten eines Papieres bedruckt werden sollen, ist diese Eigenschaft besonders wichtig. Die Opazität wird dadurch erhoeht, dass man der Papiermasse mehr Holzschliff oder Fuellstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd zusetzt. Durch die Fuellstoffe entsteht gleichzeitig auch eine glattere Oberflaeche.
  • Optische Aufhelle ...
    Fluoreszierende Stoffe, die der Papier- oder Streichmasse zugegeben werden. Durch Umwandlung von UV-Licht in sichtbares, blaues Licht lassen sie dem Betrachter das Papier unter Tageslicht weisser erscheinen.
  • Original Kunstdru ...
    Beidseitig gestrichenes, ueberwiegend holzfreies Papier/Karton mit besonders hohem Strichanteil (etwa 1/3 des Papiergewichtes). Zum Bedrucken mit feinsten Rastern (Bild- und Kunstbaende).

P

  • Pack Papier
    Oberbegriff fuer eine sehr bedeutende und vielfaeltige Gruppe der Papiere, die zum Schutz und zur werblichen Ausstattung des Verpackungsgutes dienen. Die zahlreichen Sorten erfuellen die unterschiedlichsten Anforderungen (z.B. Reiss-, Scheuer-, Nassfestigkeit, Wasser-, Dampf-, Aromadichtigkeit). Sie sind je nach Rohstoffeinsatz eingeteilt in folgende Gruppen: AP-Packpapiere bestehen zu mehr als 50% aus regenerierten Papierstofffasern (Altpapier), der Rest aus Papierzellstoffen. ZP-Papiere bestehen ueberwiegend aus Frischfasern - Sulfitzellstoffen mit nur geringen Altpapierzusaetzen. Kraftzellstoff-Papiere muessen mindestens 50% Frischfasern-Sulfatzellst offe und weniger als 50% Kraftpapierabfaelle enthalten.
  • Pack Seidenpapier ...
    Duennes Packpapier (unter 25 g/qm), teilweise mit besonderen Eigenschaften z.B. farbig als Flaschenseiden; knotenfrei als Zwischenlage bei Spiegeln; chlor- u. saeurefrei fuer Edelmetallverpackung.
  • Packkrepp
    Packpapier, das durch Kreppung besonders dehnfaehig gemacht wurde. Zum Verpacken von unregelmaessig geformten Gegenstaenden (z.B. Maschinen).
  • Pagina
    (lat.) Seitenzahl
  • Palette
    Mengeneinheit von ca. 500 kg Papier. Der Name wurde von dem mit Gabelhubwagen unterfahrbaren Palettenbrett uebernommen.
  • Paperback
    (engl.) Kartonumschlag fuer Taschenbuecher (Fadenheftung, Klebebindung, Einhaengung).
  • Papier-Experten
    Wissen wovon sie sprechen, wenn es um Papier geht
  • Papierdicke
    Mit sog. Dickemessern feststellbare Bogenhoehe, die bei gleichem Flaechengewicht des Papieres unterschiedlich sein kann.
  • Papierformat
    Wird bestimmt durch Breite und Laenge (in cm) des Papierbogens (DIN-Format).
  • Papiergewicht
    Flaechengewicht = g/m²
  • Papiermängel
    Papier ist ein Gebilde aus ueberwiegend organischen Fasern. Es verlangt bei Herstellung, Oberflaechenveredelung, Transport, Lagerung und Verarbeitung sorgsamste Behandlung. Bei der Herstellung sind Toleranzen in definierten, engen Grenzen unvermeidbar. Bei der Weiterverarbeitung ist der Schutz vor unguenstigen Witterungseinfluessen zu beachten.
  • Papiermaschine
    Sie besteht aus hintereinander geschalteten, sehr unterschiedlichen Aggregaten (Stoffauflauf, Sieb-, Pressen-, Vortrockenpartie, Leimpresse oder Speed Coater, Nachtrockenpartie, Glaettwerk und Aufrollung), die insgesamt 100 m und laenger sein koennen. Die Papiermaschine erzeugt aus einer Faserstoffaufschwemmung, die zu ca. 98-99% aus Wasser und ca. 1-2% aus Faserstoff besteht (Langsieb-Papiermaschine) , Papier in endlosen Bahnen bis zu 10 m Breite und in Geschwindigkeiten bis zu 2.000 m/min.
  • Papierprüfung
    Um Papiereigenschaften also Qualitaet und Guete zu pruefen, gibt es sowohl einfache Mittel als auch eigens dafuer konstruierte Pruefgeraete.
  • Papierrohstoffe
    In erster Linie Holz (aus Durchforstung und schnellwuechsiger Nachzucht), immer umfangreicher auch Altpapier (Recycling). Daneben Stroh und Textilabfaelle.
  • Papierveredelung ...
    Das etwas porige Naturpapier kann zur Verbesserung der Oberflaeche ein- und beidseitig in einer Reihe von unterschiedlichen Verfahren 'beschichtet' werden. Mit einem Strich (z.B. China-Clay oder Kunststoff, Farbpigmente plus Bindemittel wie z.B. Staerke), der bis zu 30% des fertigen Papiergewichtes ausmacht.
  • Papiervolumen
    In Bezug auf Papier bedeutet Volumen das Verhaeltnis seiner Dicke zu seinem Gewicht in g/m². Bei herkoemmlich gearbeitetem Papier mit normaler Glaette spricht man hinsichtlich seines Rauminhaltes von 1/1 oder einfachem Volumen. Ein Papier ist umso griffiger, je voluminoeser es ist - bei gleichem Quadratmetergewicht.
  • Pappe
    Ist in der Regel staerker als Karton. Sie verfuegt ueber eine groessere Festigkeit. Man unterscheidet Maschinenpappen und Wickelpappen, Verpackungskarton, Technische- und Spezialpappen. Staerkeangaben in mm oder in Stueckzahl (40er = 40 Stueck im Format 75 x 100 cm auf 50 kg).
  • Papyroliin
    Werkstoff, der frueher fuer Ausweise, zeitbestaendige Dokumente, Versandtaschen und z.B. Schulwandtafeln verwendet wurde. Aus ein- oder beidseitig mit Papier kaschiertem Gewebe. Heute durch Kunststoff-Papiere weitgehend ersetzt.
  • Papyrus
    Sumpfpflanze (Cyperus papyrus), aus der die alten Aegypter (bereits 3.500 v. Chr.) einen Beschreibstoff und damit den Vorlaeufer unseres Papieres herstellten. Sie schnitten das Mark der Pflanze in Streifen, legten sie kreuzweise uebereinander, pressten und haemmerten, glaetteten und trockneten sie.
  • Paraffin Papier
    Impraegniertes (orangefarbenes) Packpapier (Oelpapier), satiniert oder einseitig glatt. Fuer den verstaerkten Feuchtigkeitsschutz.
  • Passerhaltigkeit ...
    Papier reagiert auf Klimaschwankungen durch Dehnung oder Schrumpfung. Um es moeglichst passerhaltig zu machen, wird es mit einer weitgehend konstanten Feuchte (ca. 45-55% rel. Feuchte bei 23°C) gefertigt. Hierauf koennen sich auch die Papierverarbeiter einstellen.
  • Paus Papier
    Sammelbegriff fuer durchscheinende Zeichen- und Schreibpapiere (Transparentpapier, Lichtpauspapier, Enwurfszeichenpapier).
  • PE beschichtetes ...
    PE-Fotopapiere sind mit einer beidseitigen Polyethylene-Beschichtung versehen und überzeugen durch brillante fotorealistische Wiedergabe sowie perfekte Tintenaufnahme. Sie kommen dem echten Foto am nächsten.
  • PE-coated
    PE-Fotopapiere sind mit einer beidseitigen Polyethylene-Beschichtung versehen und überzeugen durch brillante fotorealistische Wiedergabe sowie perfekte Tintenaufnahme. Sie kommen dem echten Foto am nächsten.
  • PEFC
    Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes.
    Ein Programm fuer die Anerkennung von Waldzertifizierungssystem en, das ueber Laendergrenzen hinweg ein Ziel verfolgt: die weltweite Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege. Alle nationalen Systeme haben inhaltlich dieselbe Herkunft: Beschluesse, die auf den Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio gefasst wurden.
  • Perforation
    Mittels Stahlkaemmen / Perforiermaschinen erzeugte Linie fuer Loecher / Schlitze, um das Durchreissen eines Papierbogens/-blattes an bestimmten Stellen zu erleichtern.
  • Pergament
    Ungegerbte, enthaarte, mit Kalk gebeizte Tierhaut. Eines der aeltesten bekannten Materialien zum Beschreiben/Zeichnen.
  • Pergament Ersatz ...
    Durch schmierige Mahlung fettdicht (aber nicht wasserfest) gemachtes Papier. Fuer Verpackungszwecke auch kaschiert.
  • Pergament Papier ...
    Wird durch ein Schwefelsaeurebad kochfest, fett- und wasserabstossend gemacht. Zum Verpacken von Fettprodukten, aber auch als Lampenschirm-Pergament bekannt.
  • Pergamin
    Scharf satiniertes, transparentes Papier. Fuer Fensterbriefhuellen, Suesswaren, Drachenpapier u.a. Oftmals auch gepraegt (z.B. Zwischenlagen in Fotoalben).
  • Ph Wert
    Messwert fuer die Staerke der sauren oder alkalischen Reaktion in waessrigen Loesungen. Er ist auch fuer den Papiermacher und Verarbeiter von Bedeutung. Der pH-Wert gibt die in einer Fluessigkeit enthaltene Wasserstoff-Ionen-Menge an. Fuer den Verarbeiter soll der guenstigste Wert auf der 14-teiligen Skala zwischen 5 und 7 liegen, also im leicht sauren Bereich (destilliertes Wasser = neutral = pH-Wert 7).
  • Phloroglucin
    In Ethanol und Salzsaeure geloeste fluessige Reagenz, die das Lignin im holzhaltigen Papier rot faerbt. Dadurch wird der Holzschliffanteil erkennbar.
  • Pigmentiertes Pap ...
    Papiere, die durch Pigmentauftrag in der Papiermaschine (Leimpresse) eine gleichmaessige Oberflaeche erhalten haben.
  • Plakat Papier
    Moeglichst lichtechte, nass- und wetterfeste Papiere zum Anschlag an Plakatsaeulen/-waenden. Teilweise mit eingefaerbter oder bedruckter Rueckseite gegen das Durchscheinen der darunterklebenden Plakate.
  • Planlage
    "Sehr erwuenschte Eigenschaft von Papier, die allerdings durch Fehler bei der Produktion (ungleicher Zug, Waermeschwankungen beim Trocknen) u. bei der Lagerung (Klimaschwankungen) beeintraechtigt sein kann."
  • Planobogen
    ungefalzter, flachliegender Papierbogen
  • Planschneider
    Schneidemaschine fuer grosse Papierformate
  • Post consumer was ...
    Amerikanische Bezeichnung fuer Altpapier
  • Poster im Aussenb ...
    extrem reissfest, wasserabweisend und widerstandsfähiges Spezialpapier
  • Postkarten Karton ...
    Satinierter Karton mit einem von der Bundespost vorgeschriebenen Mindestgewicht von 150 g/qm (selbstklebende Postkarten mit Anschriftenklappe 140 g/qm). Ausnahmen bei hoeherem Volumen moeglich.
  • Pre consumer wast ...
    Amerikanische Bezeichnung fuer unbedruckte Sekundaerstoffe im Sinne der Definition nach DIN 6730/A1. Dies koennen sein: Stanzabschnitte aus der Briefhuellenfertigung oder Randbeschnitte bei der Rollenverarbeitung.
  • Preprint Papiere ...
    Preprint-Papiere werden speziell fuer die Vorbedruckung (meist Offset) und dann Weiterverwendung in anderen Druckverfahren (Inkjet, Laser/Kopierer) hergestellt. Die viel geringere Feuchtigkeit als bei 'ueblichen' Offset-Papieren stellt sicher, dass das Papier auch im 2. Druckdurchgang seine urspruengliche Planlage erhaelt. Sie hat aber auch zur Folge, dass das Papier sehr sensibel auf die 'feuchte' Umwelt reagiert. Um Stoerungen zu vermeiden, sollten Preprint-Papiere erst unmittelbar vor ihrem Einsatz im Kopierer oder Laserdrucker aus der geschlossenen Verpackung genommen werden.
  • Press Span
    Besonders zaeher und dichtgearbeiteter, scharf satinierter Karton/Pappe mit geringsten Dickentoleranzen.
    Einsatzbereiche: Isolation in Elektromotoren; Unterlagen fuer Praegungen; Leitkarten in Karteien.
  • Pressenpartie
    Papiermaschinenaggregat, das sich an die Siebpartie anschliesst. Durch Press- und Saugwalzen sowie endlose Filze entwaessert und verdichtet es die Papierbahn.
  • Primärfaser
    Frischfasern aus pflanzlichen Rohstoffen zur Herstellung von Neupapier. Sie werden mechanisch (Holzschliff) oder durch chemische Aufbereitung (Zellstoff) gewonnen.
  • Programmpapier
    Eine kleine Spezialitaet unter den Dickdruckpapieren. Besonders weich gearbeitet und als geraeuschloses Programmpapier fuer Konzertprogramme gedacht.
  • Pulp
    Mischung aus Zellulosefaser und Wasser. Auch als Papierbrei bezeichnet.
  • Pulper
    Maschine, die Zellstoff, Holzstoff oder Altpapier aufloest, um den Stoff pumpfaehig zu machen, so dass er der Verarbeitung zugefuehrt werden kann.

Q

  • Quadratmetergewic ...
    "Papiergewicht in Gramm, auf die Flaeche eines Quadratmeters bezogen. Es laesst Papier unterschiedlicher Groesse miteinander vergleichen.
    Das g/qm ist aus Bogengewicht und Bogenflaeche zu errechnen:
    Bb-Gewicht x 10.000 / Bg-Flaeche (qcm) = g/qm
    Es kann aber auch sehr einfach auf speziellen Papierwaagen ermittelt werden."
  • Querformat
    Form eines Blattes mit langer Breite (zuerst genannt) und kurzer Hoehe (zuletzt genannt). Z.B. 42 x 29,7 cm = DIN A3 Querformat.
  • Querschneiden
    Ein Verfahren zum Ausruesten von Papier. Die auf Rollen produzierten Papier- und Kartonbahnen werden hierbei in einem Querschneider erst in Laengsrichtung und dann quer zur Produktionsrichtung auf die gewuenschten Formate aufgeschnitten. Dabei koennen, je nach Grammatur, mehrere Rollen gleichzeitig geschnitten werden.
  • Quetschfalten
    Koennen bereits beim Aufrollen oder Kalandrieren des Papieres entstehen, aber auch in der Druck- oder Falzmaschine. Sie fuehren in der Regel zu einer Qualitaetsbeeintraechtigu ng, wenn Papier mit Quetschfalten nicht rechtzeitig aussortiert wird.

R

  • Radierfestigkeit ...
    Vorwiegend bei Schreib- und Zeichenpapieren erforderliche Papiereigenschaft. Sie wird durch Zusatz von Harzen und Leimen in die Papier-Stoffmasse erzielt.
  • Rakelstrich
    "Veredelung der Papieroberflaeche durch Streichmasse, wobei ein Rakelmesser die Strichmenge dosiert und egalisiert.
    1: Papierbahn ungestrichen
    2: Gummiummantelter Zylinder
    3: Streichstrumpf
    4: Auftragswalze fuer Streichfarbe
    5: Rakelmesser
    6: Papierbahn, einseitig gestrichen"
  • Randwelligkeit
    Entsteht bei Papier und Karton, wenn im Raum eine hoehere Feuchte ist als im Papier-/Kartonstapel. Die Aussenseiten des Stapels nehmen aus der Raumluft Feuchtigkeit auf, das Papier wird an den Kanten laenger, in der Mitte bleibt es jedoch unveraendert.
  • Raster
    Um bei Druck von Abbildungen auch Halbtoene wiedergeben zu koennen, muss die Vorlage in regelmaessig geordnete Punkte, Linien oder Flaechen umgesetzt werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Repro-Kamera oder elektronisch im Scanner. Die Anzahl der Rasterlinien auf einen cm wird Rasterweite genannt. Die unterschiedlich grossen Bildpunkte lassen nach dem Druck durch das Zusammenwirken mit dem Papier-Weiss dem Betrachter das Bild mit den Tonwerten der Vorlage erscheinen. Neue Rastertechniken (Cristal Raster/Diamond Screening/Mezzodot) ermoeglichen bei wesentlich mehr und teilweise gleichgrossen Bildpunkten fotografische Kornstrukturen.
  • Raumklima
    Physikalischer Zustand der Luft in Lager- und Verarbeitungsraeumen. Die Wasserdampfmenge haengt von der Lufttemperatur ab. Zur optimalen Verarbeitung von Papier ist ein ausgewogenes Klima (20°-22°C und 50-55% rel. Luftfeuchtigkeit) wuenschenswert.
  • Rautiertes Papier ...
    Schreibpapier, auf dem Laengs- und Querlinien so aufgedruckt sind, dass sich hochstehende Rechtecke (Rauten) ergeben.
  • Reagenz Papier
    Gruppe saugfaehiger Papiere, die mit bestimmten Chemikalien impraegniert sind. In Kontakt mit den zu pruefenden Fluessigkeiten, Gasen oder Daempfen werden durch Farbreaktion Rueckschluesse auf chemisch/physikalische Zustaende ermoeglicht.
  • Reaktions Papier ...
    Oberflaechig oder im Stoff praepariertes Papier fuer das Durchschreiben ohne Kohlepapier.
  • Recycling
    Die Wiederverwendung bereits gebrauchter Materialien und damit wichtiger Bestandteil des Umweltschutzes und der Rohstoffoekonomie.
  • Recycling Karton ...
    Ein ungestrichener, oberflaechengeleimter Karton mit bis zu 100% Altpapieranteil. Mittlerweile mit relativ hoher Weisse zu produzieren. Eingesetzt fuer Werbung und Umschlagkartons fuer Recyclingpapier-Broschuer en. In geleimter Version weiss und farbig als Kartei- und Buerokarton.
  • Recyclingpapier
    Papiere, die aus bedruckten Altpapieren und/oder unbedruckten Papierresten hergestellt werden. Diese Wiederaufbereitung ist ca. 5 mal moeglich. Um sie als Druckpapiere nutzen zu koennen, wird mit Hilfe von Laugen und Druckluft (Floatation) die Druckfarbe des Altpapiers entfernt (De-Inking). Wichtigster oekologischer Aspekt des Recycling ist, Papier im Kreislauf zu halten und damit ein Anwachsen der Altpapiermengen auf Muelldeponien zu verhindern. Recycling-Papiere sind weicher, dunkler und weniger alterungsbestaendig. Ihre Dimensionsstabilitaet fuer Mehrfarbendruck, Falzeigenschaften und Reissfestigkeit wurde in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sie werden auch als Kopierpapier eingesetzt.
  • Refiner
    Meist kegelfoermige Mahlmaschine, in der die Rohstofffasern fuer die Papierherstellung gemahlen werden. Dabei wird der Faserbrei zwischen stehenden und rotierenden Messern durchgedrueckt. Je nach Messeranordnung kann eine 'kuerzende' oder 'fibrillierende' Mahlung erreicht werden.
  • Registerkartei Ka ...
    Anderer Name fuer Karteikarten.
  • Registrier Papier ...
    Technische Spezialpapiere, z.B. mit Gitterlinien bedruckt, thermo- oder elektrosensitiv beschichtet. Zum Registrieren von physikalischen Vorgaengen/Messwerten (z.B. Barometerwerte oder EKG).
  • Reissfestigkeit
    Qualitaetskriterium fuer Papier. Man unterscheidet zwischen Einreiss- und Weiterreissfestigkeit in Laengs- und Querrichtung sowie Berstwiderstand (Berstdruck).
  • Reisslänge
    Je groesser diese in Messgeraeten pruefbare Reisslaenge ist, desto groesser ist die Papierfestigkeit. Die theoretische Laenge eines gleichbleibend breiten Papierstreifens, der durch sein Eigengewicht am Aufhaenge-Endpunkt reissen wuerde. Z.B. ein 5 cm breiter Streifen mit 2,25 kg Gewicht reisst bei 4.500 m Laenge.
  • Relative Feuchte ...
    Die Verhaeltniszahl (in %) zwischen der Wasserdampfmenge, die momentan in der Luft vorhanden ist, und der Wasserdampfmenge, die bei der momentanen Temperatur von der Luft maximal (Saettigung) aufgenommen werden koennte (z. B. 45% rel. Feuchte).
  • Remaliner Lochung ...
    Randlochung an Endlosformularen. Sie garantiert die exakte Fuehrung der Papierbahn durch den Drucker.
  • Reproduktions Pap ...
    Einseitig matt gestrichenes Papier. Fuer die Druckvorlagenherstellung.
  • Ries
    Aus dem arabischen Wort 'rizma' abgeleitete Mengeneinheit fuer Formatpapiere, die frueher 20 x 24 = 480 Bogen betrug. Heute macht sie, je nach Papierstaerke, 500 - 250 - 125 - 100 - 50 Bogen aus.
  • Rillen
    Beim Rillen wird der Karton an der Falzlinie verdichtet oder verdrängt. An den Rändern der Rille baut sich eine Wulst auf, die beim Falzen das Aufreißen des Materials verhindert.
  • Rippung
    Die einfachste Art von Wasserzeichen im Papier. sie entsteht durch Metalldraehte auf der Egoutteur-Walze.
  • Rohformat
    Die meisten handelsueblichen Papiere sind im erforderlichen Masse groesser als das Nettoformat, damit sie auf das Endformat beschnitten werden koennen.
  • Rohpapier
    Naturpapier, das in der Papierfabrik hergestellt und danach ausserhalb der Papiermaschine veredelt wird.
  • Rollendruck Papie ...
    Druckpapier in unterschiedlichen Rollenbreiten, zu den Druckmaschinen passend. Mit genormten Huelsendurchmessern.
  • Rundum Sicherheit ...
    Kein Papierstaub durch rundum sauber beschnittene Kanten.

S

  • Samt Papier
    Einseitig mit Woll- oder synthetischen Fasern beflocktes Ausstattungspapier. Z.B. fuer Geschenkkartonagen.
  • Sand Papier
    Mit Glas- oder Sandkoernchen beschichtetes, zaehes Papier. Zum Abschleifen von Holzteilen.
  • Satinage
    Bezeichnet das Glaetten der Oberflaeche eines Papiers in einem Kalander, um eine bestimmte Oberflaechencharakteristi k zu erreichen (siehe Kalandrieren).
  • Satinierte Papier ...
    Das maschinenglatte (=raue) Papier kann in besonderen Glaettwerken (Kalandern) nachtraeglich unterschiedlich stark geglaettet (satiniert) werden. Je nach Anforderung kann Papier einseitig oder beidseitig satiniert oder scharf satiniert sein.
  • Sauerstoffbleiche ...
    Als Ersatz fuer Chlor koennen Sauerstoff oder Sauerstoffverbindungen eingesetzt werden. Eine Bleichung mit Wasserstoffperoxid ist der z.Zt. umweltschonendste Bleichprozess, denn es zerfaellt in Wasser- und Sauerstoff.
  • Saugfähigkeit
    Die messbare Faehigkeit bestimmter Papiersorten, Fluessigkeit in sich aufzunehmen (Saughoehe in 10 min.). Z.B. Loesch-, Reagenz-, Filtrierpapiere.
  • Saugpost
    Voluminoeses, saugfaehiges Papier fuer das (frueher verbreitete) Abzugsverfahren mit Schablonenvervielfaeltige rn und Schablonendruckern neuerer Generation.
  • Sc Papier
    SC steht fuer supercalandered. Es handelt sich um ein satiniertes, mit Fuellstoffen versehenes, holzhaltiges Naturpapier. Fuer Zeitschriften im Rotationsdruck.
  • Sc/sc-Cb-Typ
    Bei dem SC-Blatt ist die Oberflaeche mit einem Strich von Nehmerschicht und Geberschicht (Mikrokapseln) beschichtet. Bei dem SC CB-Typ ist die Rueckseite zusaetzlich mit Mikrokapseln versehen (SD-Papiere).
  • Schablonendruck
    Vervielfaeltigungsverfahr en, bei dem die Druckfarbe an den zu druckenden Stellen durch eine (Wachs-) Schablone auf das saugfaehige Papier uebertragen wird (Abzug-Papier).
  • Scheuerfestigkeit ...
    Messbare, aber nicht mit absoluter Sicherheit steuerbare Abriebfestigkeit (der Druckfarbe) beim gegeneinander 'Scheuern' von nicht lackierten Drucksachen. Mattgestrichene Papier-Sorten sind nicht so scheuerfest wie glaenzende.
  • Schießscheiben K ...
    Maschinenglatter Karton. Aus kurzfaserigem Rohstoff gefertigt, damit der Treffer keine ausgefransten Raender (Schussloch) verursacht.
  • Schmalbahn
    Bezeichnet die Hauptlaufrichtung der Papierfasern eines Bogens. Laufen die Fasern parallel zur laengeren Kante des Bogens, wird dies als Schmalbahn bezeichnet. Laufen die Fasern parallel zur kuerzeren Kante des Bogens, wird dies als Breitbahn bezeichnet. Die Laufrichtung ist wichtig fuer die Bedruckung und Weiterverarbeitung des Papiers.
  • Schnellhefter Kar ...
    Meist holzhaltiger, geklebter, moeglichst widerstandsfaehiger Aktendeckelkarton. Zur Fertigung von Schnellheftern, Jurismappen, Haengemappen u.ae.
  • Schnitt/Schnittka ...
    Das von Rolle zu Format geschnittene Papier wird auf Schneideaggregaten vorerst in Laengsrichtung mit sogenannten Tellermessern geschnitten. Darauf folgt der Querschnitt, entweder mit Rotationsquerschneidern oder Hackquerschneidern. Wichtig beim Schnitt: staubfrei ohne Ausfransungen, Formatgenauigkeit, Rechtwinkeligkeit.
  • Schnittmuster Pap ...
    Duennes Seidenpapier, dass so reissfest ist, dass sich das aufgedruckte Schnittmuster mit einem gezahnten Raedchen auf den Stoff uebertragen laesst.
  • Schöndruck
    Widerdruck
  • Schönseite
    Die geschlossenere Filzseite wird als Schoenseite bezeichnet. Aufgrund der staendig verbesserten Fertigungsmethoden haben die meisten Papiere jedoch kaum noch eine feststellbare Zweiseitigkeit.
  • Schöpfen von Pap ...
    Die urspruenglichste Art der Papierherstellung. Dabei wird Bogen fuer Bogen von Hand mit einem bronzedrahtbespannten Rahmen aus einem Bottich mit verduenntem 'Faserbrei' geschoepft.
  • Schreib Leinen
    Nicht mehr sehr gebraeuchlicher Bedruckstoff. Z.B. fuer Ausweise aus beschichtetem und stark satiniertem Gewebe.
  • Schreib Papier
    In der Regel satiniertes, tintenfestes Papier in unterschiedlichen Qualitaeten. Vom einfachen, mittelfeinen Schreib (fuer Formulare) bis zum hochwertigen Buecherschreib. Fuer Journale und Dokumente.
  • Schreibmaschinen ...
    Eine Gruppe vornehmlich holzfreier, weisser und zartgetoenter, radierfester, matter Papiere (60 - 90 g/qm). Fuer die Beschriftung mit der Schreibmaschine. Die besseren Qualitaeten werden gern mit dem Wortteil '-post' (wie z.B. Hartpost oder Bankpost) versehen.
  • Schrenzpapier
    Aus unsortiertem Altpapier hergestelltes, einfachstes Packpapier. Fuer Herstellung billiger Verpackungs-Tueten (Obst) und als Ausgangsstoff fuer Wellpappe.
  • Schuhpappe
    Feste und biegsame Hartpappen aus holz- und fuellstofffreien Altpapierstoffen. Fuer Brandsohlen, Kappen und Gelenke in billigem Schuhwerk.
  • Schulbuch Papier ...
    Leicht holzhaltiges bis holzfreies, mattgestrichenes Papier in lesefreundlicher Faerbung. Zur Herstellung von Schulbuechern mit farbigen Bildteilen.
  • Schulschreib
    Holzfreies, scharf maschinenglattes Schreibpapier. Fuer die Herstellung von 'tintenfesten' Schulheften.
  • Schuppentauen
    Frueher haeufig zum Einbinden von Schulbuechern und -heften verwendetes zaehes, farbiges Packpapier mit charakteristischer Schuppenmarkierung.
  • Schwerentflammbar ...
    Wird unter Zugabe von anorganischen Stoffen hergestellt. In der Regel auch mit chemischen Mitteln impraegniert, die bei Hitze unbrennbare Gase abspalten. So wird dem zur Verbrennung des Papieres notwendigen Sauerstoff kein 'Zutritt' gelassen.
  • Sd Papier
    "Gruppe der selbstdurchschreibenden Papiere, die Anfang der 50er Jahre in Amerika entwickelt wurden. Sie ermoeglichen die Durchschrift ohne Kohlepapier. Von den unterschiedlichen Technologien hat das chemische Reaktionspapier die groesste Verbreitung. In Mikrokapseln eingebettete Farbstoffe werden durch Druck zerstoert und bewirken auf einer chemisch behandelten 'Nehmerschicht' eine farbige Reaktion.
    Dabei heisst:
    CB = coated backside (Oberblatt)
    CFB = coated front- and backside (Mittelblatt)
    CF = coated frontside (Unterblatt)."
  • Secare Rollen
    Verpackungspapiere in Rollenform, die von ihrer Breite und dem Rollendurchmesser auf Abroll-/Abreissapparate zugeschnitten sind.
  • Seiden Papier
    Duennes, weiches Packpapier (8 - 25 g/qm) in mehreren Spezialqualitaeten (z.B. Flaschen-, Blumen-, Dekorationsseiden). Auch chlor- und saeurefrei zum Einwickeln von Gegenstaenden aus Edelmetall.
  • Seitenleser Papie ...
    Genormtes Belegleserpapier. Zur Verarbeitung in elektronischen Seitenlesegeraeten.
  • Sekundärfasern
    Fasern, die bereits die Papier- oder Pappeherstellung durchlaufen haben (DIN 6730/A1).
  • Selbstklebe Papie ...
    Mehrschichtig sind diese meist wie folgt aufgebaut: Eine obere Schicht aus dem bedruck- bzw. beschreibbaren Papier, eine mittlere aus Klebstoff und eine untere (Abdeckpapier). Diese schuetzt den Klebstoff vor Austrocknung und Schmutz (Haftklebe-Papier).
  • Sieb
    Ist ein Gewebe aus Kunststofffasern, welches endlos gefertigt wird. Es dient zur Entwaesserung der Fasersuspension. Hier erfolgt die Blattbildung nach dem Stoffauflauf.
  • Siebseite
    Die bei der Blattbildung dem Sieb zugewandte Seite (Gegensatz: Filzseite). Sie ist haeufig am leichten Abdruck des Metallgewebes auf der Papieroberflaeche zu erkennen und enthaelt weniger Fuellstoffe, weil diese vom Sieb abgesogen werden.
  • Silicon Papier
    Durch Beschichten mit Silicon werden Papieroberflaechen 'abweisend' gegen viele Stoffe gemacht. Ankleben von Leim, Kleister oder anderen klebrigen Stoffen wird verhindert. Fuer Abdeckpapiere von selbstklebenden Papieren, Folien, Etiketten.
  • Sorter
    Vorrichtung zum Onlinesortieren der Kopien.
  • Spielkarten Karto ...
    Hochwertiger, mit dunklem Klebstoff unbedingt spaltfest geklebter, undurchsichtiger, zaeher, klangharter, lackierfaehig gestrichener Karton. Teilweise auch mit dunkler Einlage.
  • SPS Paper
    Papier aus Profihand
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  • SRA3
    SRA3 - 320 x 450mm
  • Stampit
    "Stampit (Eigenschreibweise: STAMPIT) ist eine seit September 2001 am Markt befindliche Frankiersoftware der Deutschen Post AG. Mit dieser wird ein Frankiervermerk für Postsendungen über das Internet erzeugt. Mittels einem handelsüblichen Tintenstrahl- oder Laserdrucker wird der Frankiervermerk üblichwerweise auf Etiketten ausgedruckt."
  • Steindruck Papier ...
    Heute nur noch selten verlangtes Offsetpapier. Fuer die Verwendung beim Steindruck von z.B. Landkarten.
  • Sterilisations Pa ...
    Chemisch neutrales Zellstoffpapier. Zum Verpacken von sterilen Artikeln im Gesundheitswesen (z.B. Verbandspaeckchen).
  • Stetigschleifer
    Schleifmaschine, die mit einem schweren, walzenfoermigen Schleifstein etwa 1 m lange Holzstaemme mechanisch zerfasert. Sie wird durch ein Kettengetriebe stetig mit geschaelten Rundhoelzern beschickt.
  • Stoff
    Allgemein ueblicher Fachausdruck fuer Faser(-roh)-stoff, der zur Papierherstellung eingesetzt wird.
  • Stoffaufbereitung ...
    Die Bearbeitung von Fasern sowie das Mischen von Faserstoffen und Zusaetzen im gewuenschten Verhaeltnis entsprechend der Papierqualitaet, die auf der Papiermaschine produziert wird.
  • Stoffauflauf
    Der Stoffauflauf hat in der Papiermaschine die Aufgabe, den Stoffstrahl dem Sieb in einer vorgegebenen Menge und Geschwindigkeit zuzufuehren.
  • Stoffklassen
    Stoffklassen sind nach verschiedenen Kriterien (z.B. Faserstoffzusammensetzung , Verwendungszweck und Eigenschaften) geschaffen und in einer Reihe von Normen festgelegt. So kann eine qualitative Zuordnung der unterschiedlichen Papiere vorgenommen werden.
  • Stoffleimung
    Zusatz von verseiften Harzen (z.B. Kolophonium) schon in der Vorratsbuette der Papiermaschine. So erfolgt eine Leimung im Papier.
  • Straffentauen
    Auch Aufzugtauen genannt. Holzfreies, knotenfreies, scharf satiniertes Papier, meist gelblich eingefaerbt. Fuer das niveaugerechte Unterlegen der Druckformen im Buchdruckverfahren.
  • Streich Rohpapier ...
    Holzhaltiges, haeufiger holzfreies Papier. Als Traeger der pigmentierten Streichfarbe (des Striches) bei Bilderdruck-/Kunstdruckpa pier weist es hohe Qualitaet hinsichtlich Festigkeit, Gleichmaessigkeit, Reinheit, Masshaltigkeit, Opazitaet und Weisse auf.
  • Streichmaschine
    Die Streichmaschine stellt gestrichene Papiere maschinell her. Sie uebertraegt eine festgelegte Streichfarbe auf die Oberflaeche des Traegerpapiers oder Rohpapiers.
  • Streichverfahren ...
    Das Auftragen des Striches auf das Streich-Rohpapier erfolgt auf verschiedene Weisen. Die gebraeuchlichsten: Rakelstrich, Walzenstrich, Buerstenstrich, Luftbuersten-/Luftduesens trich, Gussstrich.
  • Streifenleser Pap ...
    Zur Gruppe der Belegleserpapiere gehoeriges Papier. Zum elektronischen Lesen der Daten auf Endlosstreifen muss es von festgelegter Qualitaet (z.B. Reisslaenge, Luftdurchlaessigkeit, Abriebfestigkeit) sein.
  • Stroh Pappe
    Aus Strohstoff-Fasern hergestellte, billige und wenig widerstandsfaehige Pappe. Fuer Rueckwaende, Unterlagen, Kartonagen.
  • Stülpdeckel Kart ...
    Meist als Faltschachtel lieferbare, zweiteilige Verpackungskartons. In ihr Bodenteil kann das Fuellgut (z.B. 1.000 Blatt Papier DIN A4) lose aber dennoch passgenau eingelegt werden.
  • Sulfat Karton
    Hochwertiger, aus Sulfatzellstoff gefertigter, gut zu verarbeitender Karton (Druck, Rillen, Falzen). Auch mit Strich und Praegung lieferbar. Z.B. Fuer Glueckwunsch-/Bildpostkar ten, Buchumschlaege und Prospektmappen.
  • Sulfat Papier
    Aus mindestens 90% Sulfatzellstoff hergestelltes Papier mit hohen Festigkeitswerten, oft auch als Kraftpapier bezeichnet.
  • Sulfat Zellstoff ...
    Zellstoff, der durch Kochen von Holzschnitzeln in einer alkalischen Schwefelsalzloesung entsteht; dieses Verfahren ist in der Bundesrepublik nicht erlaubt.
  • Sulfit Zellstoff ...
    Entsteht durch verschiedene saure Verfahren (z.B. mit Schwefelsaeure). In der Bundesrepublik angewendete Technik. Bislang (1993) werden weltweit nur ca. 12 - 15% des Zellstoffes nach einem Sulfit-Verfahren hergestellt. Sulfit-Zellstoff hat weichere, kuerzere Fasern als Sulfat-Zellstoff. Er wird ueberwiegend aus Nadelhoelzern (Fichte, Tanne) und einigen Laubhoelzern (Buche) gewonnen.
  • Synthetisches Pap ...
    Wird entweder aus Kunststoff-Fasern (z.B. Polyamid, Polyester) auf konventionellen Papiermaschinen gefertigt oder auf der Basis von Kunststoff-Folien extrudiert (Schmelzverfahren). Ein 'kuenstliches' Papier mit hervorragenden physikalischen Eigenschaften (Zaehigkeit, Widerstandsfaehigkeit gegen Wasser und Gase, Falzbarkeit, Langlebigkeit). Durch beigemischte natuerliche Fasern und Oberflaechenveredelung (z.B. Strich) kann es auch fuer alle Druckverfahren geeignet produziert werden.

T

  • Tabellen Papier
    Unbedrucktes oder mit Leselinien bedrucktes Endlospapier mit Fuehrungslochrand. Zum Einsatz in Datendruckern ('output').
  • Tages Leuchtfarbe ...
    Mit reflektierender/fluoreszi erender Farbe beschichtetes Plakatpapier, das bei Bestrahlung mit UV-Licht aufleuchtet.
  • Tambour
    Eine Metallwalze, auf der die Papierbahn am Ende der Papiermaschine aufgewickelt wird. Daraus werden einzelne Rollen in der vorgegebenen Breite auf Kartonhuelsen gewickelt.
  • Tapeten Papier
    Zum Tapezieren geeignetes, meist holzhaltiges Rohpapir in Rollen. Es kann auf vielfaeltige Weise bedruckt, beflockt, gepraegt oder mit dekorativem Material belegt werden.
  • Taschenbuch Papie ...
    Meist maschinenglattes, leicht holzhaltiges Rollen-Druckpapier (50 - 70 g/qm). Fuer preisguenstige Taschenbuchausgaben.
  • Tauen Papier
    Scharf satiniertes Packpapier. Teilweise gemustert (z.B. Schulhefttauen). Sein Name stammt von dem frueher eingesetzten Rohstoff (Seil-/Schiffstau-Abfaell e) ab.
  • TCF
    'totally-chlorine-free' bedeutet 'absolut chlorfrei', d.h. der AOX-Wert = 0,0 bezogen auf 1.000 kg Faserstoff. Das Bleichen der Papiere erfolgt in der Regel mit Sauerstoff und Wasserstoffperoxid. DIN 6730.
  • Technische Papier ...
    Grosse Gruppen von Spezialpapieren fuer technische und industrielle Zwecke, z.B. Filtrierpapiere, Fotorohpapiere, Dekor-Papiere fuer Moebel, Kabel-Kondensator-Papiere und viele andere.
  • Teer Papier
    Mit Steinkohlenteer getraenktes Isolier- und Packpapier.
  • Tektur Papier
    Selbstklebepapier mit dunkel eingefaerbtem Kleber. Zum Abdecken von Korrekturstellen auf Drucksachen.
  • Telefax Papier
    Dieses Papier dient der modernen fernschriftlichen Kommunikation. Die Oberflaeche reagiert durch Verschwaerzung schon auf kuerzesten punktuellen Waermekontakt mit dem Schreibkopf im Empfangsgeraet. Im Sendegeraet wird die Vorlage Punkt fuer Punkt abgetastet und als elektronischer Impuls per Telefon uebermittelt. Dadurch wird die Vorlage originalgetreu - schwarz auf weissem Papier - als Faksimile beim Empfaenger ausgedruckt. Lieferbar in unterschiedlichen Kleinrollenabmessungen. Telefax-Geraete arbeiten auch mit nicht beschichteten Bueropapieren (Kopierpapier) im Laser- oder Ink-Jet-Verfahren.
  • Telefonbuch Papie ...
    Gelblichweisses, leicht holzhaltiges Duenndruckpapier (34 - 45 g/qm). Mit vorgeschriebenen Festigkeitswerten und guter Deckfaehigkeit zum Druck der seitenstarken Telefonbuecher.
  • Telekopier Papier ...
    "Telefax-Papier"
  • Tellern
    Wenn Papierstapel in zu trockenen Raeumen gelagert werden, entstehen Verkuerzungen der Papieraussenkanten. Damit verbunden eine tellerfoermige Woelbung der Papierbogen.
  • Testliner
    Ueberwiegend aus Altpapier gefertiger Deckenstoff zur Herstellung von Wellpappe. Mit vorgegebenen Festigkeitswerten.
  • Thermo Kopierpapi ...
    Ablichtungspapier mit waermeempfindlicher Beschichtung, die sich beim Kontakt mit der Vorlage unter Hitzeeinwirkung verfaerbt.
  • Thermosensitives ...
    Papier mit waermeempfindlicher Schicht. Diese verfaerbt sich beim sehr kurzen Kontakt mit dem beheizten Schreibkopf punktgenau. Es wird vorzugsweise in Telefax-Geraeten und EDV-Druckern eingesetzt (Telefax-Papier).
  • Thermotransfer Pa ...
    Spezialpapier, das mit Heiss-Transferfarben bedruckt ist. Es uebertraegt bei Temperaturen von ca. 200°C im Kontaktschmelzverfahren das seitenverkehrte Dekor-Farb-Bild auf Textilien. Diese sollten mindestens einen 65% Synthetik-Anteil aufweisen.
  • Tiefdruck Papier ...
    Geeignet fuer den besonders farbintensiven Tiefdruck. Gestrichen oder ungestrichen. Bei hoher Druckgeschwindigkeit kann es die Farbe aus den Rasternaepfchen aufnehmen. Es muss deshalb sehr gleichmaessig gearbeitet, hochsatiniert, geschmeidig aber zugfest, saugfaehig aber nicht staubend sein und auch bei 60 g/qm gut decken.
  • Tintenstrahlpapie ...
    Waehrend des Inkjet-Druckverfahrens werden kleinste Tropfen Tinte auf das Papier gespritzt. Tintenstrahlpapiere sind mit einer speziellen Oberflaechenbeschaffenhei t ausgestattet, um die Feuchtigkeit schnell aufzunehmen, ohne das Papier 'weich' zu machen. Sie verfuegen ueber eine schnelle Trocknung und garantieren eine originalgetreue brillante Farbwiedergabe – punktgenau und mit gleichmaessiger Strichstaerke.
  • Tintenstrichprobe ...
    Ein Test zur Feststellung des Leimungsgrades. In engem Abstand werden auf das Pruefpapier mit einer Tintenfeder kreuz und quer Linien gezogen. Auf gut geleimtem Papier verlaufen diese auch an den Kreuzungspunkten nicht und schlagen nicht auf die Rueckseite durch.
  • Tischtuch Krepp
    Aus gebleichtem Zellstoff hergestelltes, gekrepptes oder gepraegtes Papier. Als Ersatz fuer Stofftischtuecher.
  • Tissue Papier
    Fachbegriff fuer schmiegsames, hochsaugfaehiges, feingekrepptes Hygienepapier (mehrlagig fuer Servietten, Taschentuecher u.ae.), dessen Name aus dem englischen (tissue = Seidenpapier) stammt. Aus Zellstoff gefertigt, vermehrt auch aus Recycling.
  • TMP (Thermomechan ...
    Thermomechanischer Holzstoff, der durch Mahlung von vorgewaermten Holzschnitzeln bei Temperaturen um 130°C hergestellt wird. Dies macht eine schonendere Zerlegung des Holzes in seine Einzelfasern moeglich.
  • Tonerverbrauch
    Der Tonerverbrauch ist abhängig von der Qualitaet des zu bedruckenden Papiers. Schlechteres (billiges) Papier fährt auf Grund der Papieroberflaeche zu erhoehtem Tonerverbrauch.
  • Tonzeichen Papier ...
    Voluminoeses, gut geleimtes, mattes Papier (ca. 130 g/qm) in vielen Farbtoenungen. Zum Basteln und Bemalen mit Tempera- und Wasserfarben.
  • Träger Papier
    Gleichmaessig gearbeitetes Rohpapier. Fuer impraegnierte, gestrichene, beschichtete Papiere.
  • transluzent
    "Ist die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers. Besitzt ein Stoff also eine hohe Transluzenz (Lichtdurchlässigkeit), so hat er eine geringe Opazität und umgekehrt."
  • Transparent Papie ...
    Sammelbegriff fuer lichtdurchlaessige/durchs cheinende Zeichen-Buchungs-Pergamin -Papiere. Aus hochausgemahlenen Fasern (sog. schmierige Mahlung). Eine zusaetzliche Oberflaechenleimung macht es besser beschreibbar, radierfest und dimensionsstabil.
  • Trenn Papier
    Ein- oder beidseitig mit abweisenden Stoffen (z.B. Silicon) beschichtetes Papier. Es laesst sich nach erfuellter Funktion wieder rueckstandsfrei abziehen.
  • Trennsätze
    Randverklebte Mehrfach-Schriftstuecke (selbstdurchschreibend oder mit eingelegtem Einmalkohlepapier). Durch Abreissen einer perforierten Leiste koennen die Schriftstuecke getrennt werden.
  • Trinkbecher Karto ...
    Karton aus gebleichtem Zellstoff. Mit guter Ziehfaehigkeit und Falzfestigkeit. Wird durch Paraffinieren oder Kunststoffbeschichtung wasserundurchlaessig gemacht.
  • TRIOTEC®
    MONDI hat diese weltweit einzigartige Sandwich-Technologie entwickelt. Sie ermoeglicht die Herstellung von 3-lagigen Buerokommunikationspapier en.
  • TRIOTEC® Papiere ...
    Koennen eine andere Mittelschicht als die aeusseren Lagen haben, so dass jene Rohstofffasern genau dort eingesetzt werden, wo es oekologisch, technisch und oekonomisch am guenstigsten ist. Zurzeit gibt es TRIOTEC®-Sorten mit Recyclingfaser (DIP) als Mittelschicht und TCF-Zellstoff als aeussere Lagen (TCF/DIP/TCF), Varianten mit CTMP in der Mitte und ECF-Zellstoff aussen (ECF/CTMP/ECF) sowie 3 Lagen TCF- oder ECF-Zellstoff (TCF/TCF/TCF und ECF/ECF/ECF - mit unterschiedlicher Faserstoffzusammensetzung ).
  • Triplex Karton
    Aus drei unterschiedlichen Lagen zusammengepresster (gegautschter) Karton. Meist einseitig glatt. Er wird z.B. bei der Kartonagenherstellung verwendet.
  • Trockengummiertes ...
    Etikettenpapier, das vollflaechig oder partiell mit einem trockenen Kleber (z.B. auf Dextrinbasis) einseitig bestrichen ist, aber gut plan liegt. Die Klebekraft wird durch Anfeuchten nach kurzer Reaktionszeit aktiv.
  • Trockenoffset
    Indirektes Druckverfahren, bei dem das Druckbild (wie beim Offsetdruck) ueber ein Gummituch auf das Papier uebertragen wird.
  • Trockenpartie
    Dieser Teil der Papiermaschine schliesst sich an die Nass(pressen)partie an. Die endlose Papierbahn wird mit Hilfe von Filzen um mehrere erhitzte Walzen gefuehrt. So wird der Bahn Wasser entzogen und sie verfestigt sich.
  • Tropenfeste Papie ...
    Gegen Feuchtigkeit, Bakterien, Pilze und Insektenbefall widerstandsfaehig gemachte Papiere. Verwendung in extremen Klimazonen.
  • Tsai Lun
    Name des chinesischen Ministers, der laut Ueberlieferung im Jahr 105 n. Chr. erstmals ueber die Papiermacherkunst berichtete.
  • Tüten Papier
    Qualitativ unterschiedliche Papiere. Z.B. zur Herstellung von einfachsten Obst-Spitztueten, weissen Baecker- und Apotheker-Flachbeuteln.

U

  • Ulwc
    Ultra Light Weight Coated Papier ist das extrem leichte, beidseitig gestrichene Rollenpapier (unter 51 g/qm). Z.B. fuer umfangreiche Versandhauskataloge.
  • Umdruck Papier
    Gut satiniertes, vollgeleimtes Vervielfaeltigungspapier fuer das heute nicht mehr haeufig eingesetzte 'Spirit-Carbon'-Umdruckve rfahren.
  • Umschlag Karton
    Karton in vielen, meist kraeftigen Farben und mit einer Vielzahl von Praegungen. Nicht nur fuer Buchumschlaege, sondern auch fuer Praesentationsmappen, Speisekarten, Grusskarten u.a. eingesetzt.
  • Umweltfreundliche ...
    Begriff, der urspruenglich fuer Druckpapiere aus 100% Altpapier angewendet wurde. Heute stehen 'Recycling'- und Papiere aus chlorfrei gebleichten Faserstoffen im Vordergrund.
  • Umweltzeichen
    Sind neutral organisierte Zeichen mit dem Ziel, die Information der Verbraucher und Anwender zu verbessern und zugleich Anreize und Orientierung fuer eine Optimierung der Umwelteigenschaften der Produkte zu schaffen.
  • Unbeschwertes Pap ...
    Ohne Fuellstoffe gearbeitete Papiere. Z.B. Transparentpapiere, Verpackungspapiere.
  • Ungebleichtes Pap ...
    Papiere/Kartons aus ungebleicht natuerlich-braeunlich belassenem Faserstoff (Holzschliff oder Zellulose). Im graphischen Bereich nicht eingesetzt, aber haeufig auf dem Verpackungssektor verwendet.
  • Ungeleimtes Papie ...
    Mehr oder weniger saugfaehiges Papier, bei dem die natuerliche Bereitschaft der Papierfaser zur Feuchtigkeitsaufnahme nicht durch Leimung (im Faserstoff oder auf der Papieroberflaeche) verringert ist.
  • Urkunden Papier
    Wird vorwiegend im notariellen und privaten Bereich verwendet. Hochwertiges, licht- und alterungsbestaendiges, faelschungssicheres Papier. Oft mit Wasserzeichen versehen und mit Hadernzusatz hergestellt.

V

  • Vakuumbedampftes ...
    Papier, auf das feinste Metallteilchen (in gasfoermigem Zustand) in luftleeren Druckkammern aufgedampft wurden. So wird ein metallischer Effekt erzielt.
  • Velin
    Qualitaetsbegriff, der vom tierischen Pergament ('Vellum') abgeleitet wird. Er bezeichnet die voellig strukturlose, edle Oberflaeche und die gleichmaessige Durchsicht von feinen Briefpapieren.
  • Velin Papier
    Mattes Papier ohne Rippung, Praegung oder sonstige strukturierte Oberflaeche.
  • Velour Papier
    Nachtraeglich mit Woll- oder Kunststofffasern beflocktes Papier. Mit plueschartiger Oberflaeche als Bezugspapier fuer Feinkartonagen und z.B. Besteckkaesten.
  • Verbundpackstoff ...
    Packmaterial, das zur Addition mehrerer erwuenschter technischer Eigenschaften aus verschiedenen Verbundmaterialien kaschiert, verschmolzen oder verklebt wird.
  • Veredeltes Papier ...
    Durch Zusatzstoffe in der Papiermasse oder durch Oberflaechenbehandlung werden diese Papiere an spezielle Einsatzzwecke angepasst (z.B. nassfeste Papiere, siliconisierte Papiere, beschichtete Papiere, gestrichene Papiere).
  • Vergé Papier
    Franzoesische Bezeichnung fuer geripptes Papier.
  • Vergilben
    Durch Licht- und Sauerstoffeinwirkung verfaerben sich insbesondere bei holzhaltigen Papieren die im Papier enthaltenen Lignine und andere verholzte Fasern.
  • Versandtaschen Pa ...
    Kraeftiges, meist einseitig glattes, aber auch 2-lagiges (weiss/naturfarben) Zellulosepapier. Zur Fertigung von Versandtaschen ab der Groesse DIN C5.
  • Vervielfältigung ...
    Gruppe der Bueropapiere, die im Wachsmatrizenverfahren (Saugpostpapier) oder Spirit-Carbon-verfahren (Umdruckpapier) verwendet werden, um einfarbige Schriftstuecke zu vervielfaeltigen.
  • Visitenkarten Kar ...
    Matter, glatter oder gepraegter Feinkarton. Zur Herstellung von Besuchskarten.
  • Vliesstoffe
    Blattfoermige Gebilde aus halb- oder vollsynthetischen Faserstoffen. Sie werden auf unterschiedliche Weise (mechanisch, durch Schrumpfen, durch Verschweissen oder durch Quellen) miteinander verfestigt. Dabei ergibt sich ein papieraehnliches Produkt mit ausgepraegten technischen Eigenschaften. Verwendungsgebiet: Filter, Einwegtextilien, Isolierstoffe, Trockentuecher.
  • Vollgeleimtes Pap ...
    Durch Zusatz von Harzleim oder anderen Chemikalien in der Fasermasse (1/1) laeuft auf diesen Papieren Tintenschrift nicht aus.
  • Vollpappe
    Oberbegriff fuer alle massiven (einlagigen, gegautschten, geklebten, beschichteten) Pappen. In vielen verschiedenen Qualitaetsstufen. Gegensatz hierzu Wellpappe.
  • Volumen
    Wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Papier, bei dem das Papiergewicht im Verhaeltnis zu seiner Bogenhoehe bewertet wird.
  • Vordruck Papier
    Gelegentlich benutzter Sammelbegriff fuer alle Papiere in Bogen oder Rollen, die zur Herstellung von Vordruckformularen (speziell bei Belegleserpapieren) hergestellt werden.
  • Vorsatz Papier
    Mattes, weisses oder leicht getoentes, kraeftiges, meist holzfreies, geripptes Papier. Als sog. 'Spiegel' wird es auf die vorderen und hinteren Innenseiten der Buchdeckel als Abdeckung geklebt. Als 'fliegendes Blatt' stellt es auch den Uebergang zum Buchblock dar.

W

  • Wachs Papier
    "Ueberwiegend holzfreies Papier, das mit Paraffin, Wachs oder Zusaetzen auf der Oberflaeche beschichtet oder impraegniert wird. Dadurch ist es wasserabweisend z.B. fuer Verpackungszwecke (Suessigkeiten, Brot, Metallwaren)."
  • Waldschaden
    Seit 1984 werden in Deutschland Schaeden an Baeumen nach einheitlichen Methoden klassifiziert und erfasst. So bekommt man einen Ueberblick ueber den Gesundheitszustand des Waldes. Die Papierindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zur Regeneration des Waldes durch Verwendung von geschaedigten Baeumen und von Durchforstungsholz als Rohstoff fuer die Papierherstellung.
  • Walzenstrichverfa ...
    Eines der Verfahren zur Oberflaechenveredelung von Papier. Dabei wird in der Papiermaschine mit Auftragswalzen auf beiden Seiten gleichzeitig Streichfarbe (Pigment und/oder Kunststoffstrich) aufgetragen.
  • Wäscheauszeichnu ...
    Farbechter, laugen- und saeurefester Karton. Zum Kennzeichnen von Waeschestuecken fuer die chemische Reinigung.
  • Wasser Krepppapie ...
    Dekorations- und Gaertnerkrepp. In einem von der Papierherstellung getrennten Arbeitsgang (nach dem Durchlauf durch ein Leimbad) wird es in nassem Zustand auf einem Zylinder (durch angestellten Schaber) fein gekreppt.
  • Wasserdichtes Pap ...
    Hauptsaechlich fuer Packzwecke gefertigtes Papier. Es wird durch Impraegnieren oder Kaschieren undurchlaessig fuer waesserige Fluessigkeiten gemacht.
  • Wasserfestes Papi ...
    Identische Bezeichnung fuer nassfestes Papier (Nassfestigkeit), das auch bei lang andauernder Wassereinwirkung seine Gefuegefestigkeit weitestgehend behaelt. Dies wird durch eine Kunstharzzugabe in den Faserstoff erreicht.
  • Wasserlinien
    Teilweise sogar durch Zollbestimmungen vorgeschriebene parallele Wasserzeichenlinie in einzelnen Papiersorten (Zeitungsdruckpapier).
  • Wasserzeichen
    In durchscheinendem Licht sichtbare Zeichnung/Muster im Papier. Damit wird auf milde Weise die Herkunft und Guete des Papiers dokumentiert.
    Folgende Wasserzeichen gibt es:
    - Echtes Wasserzeichen: entsteht durch Faserstoffverdraengung und/oder -anreicherung mit Egoutteur (Wasserzeichenwalze) schon in der Siebpartie (Papiermaschine)
    - Halbechtes Wasserzeichen (Molette-Wasserzeichen): entsteht durch Praegung der fertigen, noch feuchten Papierbahn mit Molettewalze
    - Imitiertes Wasserzeichen: entsteht durch nachtraegliche Praegung oder farblosen Aufdruck
  • Wechselbahn
    Wenn zur Ausnutzung der Arbeitsbreite einer Papiermaschine aus den gefertigten Rollen sowohl in Schmal- wie Breitbahn Bogen geschnitten werden, spricht man von Wechselbahn.
  • Weich Pappe
    Ungeleimte, voluminoese Pappe. Fuer Waerme- und Schallisolierung sowie Unterlegzwecke.
  • Weihnachts Papier ...
    Mehrfarbig, mit weihnachtlichen Motiven bedrucktes Geschenkpapier in verschiedenen qualitativen Ausfuehrungen.
  • Weiss Schliff
    "Anders als beim Braunschliff wird das Holz nach dem Schaelen der Rinde beim Weissschliff (hauptsaechlich Fichte, Pappel) vor dem Schleifen nicht mehr besonders behandelt. So erhaelt sich die natuerliche (helle) Faerbung der Faser."
  • Weisse
    Ein sehr entscheidendes Kriterium fuer die qualitative Zuordnung von Papier. Die Weisse (der Weissgehalt) wird gemessen im Vergleich zu Magnesiumoxyd, dessen Rueckstrahlvermoegen fuer Licht aller Farben gleich 100% gesetzt wird (nicht zu verwechseln mit Farbort).
  • Weissegrad
    Unter genormten Lichtverhaeltnissen wird das reflektierte Licht einer Papierprobe gemessen. Der Weissegrad kennzeichnet die Intensitaet des Weisseindruckes. Durch Einsatz optischer Aufheller kann er deutlich erhoeht werden. Nicht zu verwechseln mit Farbort, der die unterschiedlichen Farbnuancen beruecksichtigt.
  • Well Pappe
    Aus gewelltem Papier oder Karton zwei- und mehrlagig gefertigtes, stossdaempfendes Verpackungsmittel. In verschiedensten Gueteklassen.
  • Welligsein
    "Mangelhafte Planlage von Bogenware. Verantwortlich sind am haeufigsten Feuchtigkeitsschwankungen bei Produktion, Transport und Lagerung. (Randwelligkeit, Tellern)."
  • Werkdruck
    Maschinenglattes Papier für die Herstellung von Büchern ("Druckwerken"). Dabei ist das Volumen (z.B. 1,5-fach, 1,75-fach, 2-fach) von besonderer Bedeutung (Dickdruck-Papier).
  • Wertpapier/wertze ...
    Gruppe der holzfreien, aus zaehen Rohstoffen gearbeiteten Papiere. Meist mit Sicherheitswasserzeichen fuer Dokumente, Banknoten, Wertmarken usw.
  • Whatman Papier
    Nach dem englischen Papiermacher James Whatman benanntes Buettenpapier. Es wird aus Hadern hergestellt, zur Verwendung als hochwertiges Aquarell-Zeichenpapier.
  • Wichte
    "Das Raumgewicht von Papier und Karton wird auch als Wichte bezeichnet. Hierunter versteht man sein Rohgewicht bei einem gedachten Wuerfel von 1 cdm = 10x10x10 cm. Formel: Flaechengewicht (g/qm) / Dicke (mm) x 1.000 = Wichte (kg/cdm) z.B. 80 g/qm / 0,078 mm x 1.000 = 1,01 kg/cdm"
  • Wickel Pappe
    Vollpappe, die durch Aufwickeln nasser Faserstofflagen auf eine Formatwalze hergestellt wird. Z.B. Handholzpappe, Handlederpappe, Buchbinderpappe.
  • Wickelfalz
    Falzart, bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass je nach Anzahl der Brueche eine Wicklung entsteht.
  • Widerdruck
    "Der Rueckseiten- (Gegen-)druck bei zweiseitigen Drucksagen, meist auf der Siebseite des Papieres. Der Vorderseitendruck wird dabei als 'Schoendruck' bezeichnet."
  • Wiegekarten Karto ...
    Mittelfeiner, satinierter, naturfarbiger Karton. Fuer die Beschriftung in Wiegeautomaten.
  • Wiegendrucke
    Sammelbezeichnung fuer alle bis zum Jahre 1500 hergestellten gedruckten Schriften und Buecher, weil sie aus der 'Kinderzeit' des Druckens stammen (auch Inkunabeln genannt). Fruehdrucke stammen aus der Zeit von 1500 - 1550.
  • wild gerippt
    "Bezeichnung für eine Siebart des Schöpfsiebes. Das wild gerippte Sieb überträgt beim Schöpfen eine wellenförmige Rippstruktur auf das Papier. Diese ist in der Durchsicht im Papier erkennbar und befindet sich auf der Siebseite. Bei der wilden Rippung handelt es sich um eine Spezialität von ZERKALL-BÜTTEN. Das Siebgewebe wurde in aufwendiger Handarbeit hergestellt und ist unnachahmlich in seiner einzigartigen Struktur."
  • wildgerippt
    "Bei der wilden Rippung handelt es sich um eine Spezialität von ZERKALL-BÜTTEN. Das wild gerippte Sieb überträgt beim Schöpfen eine wellenförmige Rippstruktur auf das Papier. Diese ist in der Durchsicht im Papier erkennbar und befindet sich auf der Siebseite. Das Siebgewebe wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt und ist unnachahmlich in seiner einzigartigen Struktur."
  • Wollfilz Papier ( ...
    Mit Zusatz von Reisswolle gefertigtes, weiches Papier. Zum Ausfuettern von Handtaschen und weichen Bucheinbaenden.

X

  • Xerographie Papie ...
    In der Regel mattes, ungestrichenes Papier (meist 80 g/qm), das z.B. hinsichtlich Faserstruktur, Feuchte und Dimensionsstabilitaet auf einwandfreien Durchlauf durch die elektrostatischen Kopiergeraete ausgelegt ist. Dabei wird das Papier kurzzeitig auch hohen Temperaturen (Tonerfixierung) ausgesetzt. Danach muss es noch plan liegen und gegebenenfalls auch im Sorter staufrei laufen.

Y

Z

  • Zeichen Papier/ K ...
    "Gruppe von Spezialpapieren, die aus hochwertigen Rohstoffen gefertigt und oberflaechenverguetet sind, um darauf z.B. mit Aquarellfarben malen und tusche- sowie radierfest zeichnen zu koennen. Auch transparente Zeichenpapiere gehoeren hierzu."
  • Zeitschriften Pap ...
    "Frueher stark satiniertes (Illustrationsdruck), schon seit laengerem meist maschinengestrichenes Druckpapier. Fuer den Rollendruck auch mit Fertiggewichten unter 60 g/qm als LWC-Papier (light weight coated)."
  • Zeitungs Papier
    Maschinenglattes Druckpapier (40 - 52 g/qm). Sein holzschliffhaltiger Rohstoff wird schon seit langem immer mehr durch Altpapieranteil ersetzt (ca. 75%). Trotzdem muss es die hohen Druckgeschwindigkeiten in den Rotationsmaschinen gut bestehen. Die Zeitungspapiermaschinen gehoeren mit Breiten von 10 m und mehr zu den groessten in der Papierindustrie.
  • Zellstoff
    Das auf chemischem Wege aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnene Fasermaterial. Dabei sind die nicht faserigen Bestandteile zum groessten Teil herausgelaugt. Je nach der verwendeten chemischen Loesung erhaelt man Sulfit-Zellstoff oder Sulfat-Zellstoff, neben dem Altpapier die wichtigsten Ausgangsprodukte der Papierherstellung. Die chlorfreie Bleichung des Zellstoffes setzt sich seit Beginn der 90er Jahre verstaerkt durch.
  • Zellstoff Karton ...
    Eine nicht ganz eindeutige Bezeichnung sowohl fuer holzhaltigen wie holzfreien geklebten Kartei-/Aktendeckelkarton . Aber auch fuer tiefziehfaehigen (z.B. Trinkbecher-)Karton aus gebleichtem Zellstoff.
  • Zerkall
    Geschützter Markename der Papierfabrik Zerkall Renker & Söhne GmbH & Co. KG.
  • Zieh Karton
    "Durch Weichmacherbehandlung oder Eintauchen in waessriger Loesung wird Pappe geschmeidig gemacht. Zur Herstellung von Karton-Dosen (Kaeseschachteln)."
  • Zigaretten Papier ...
    Leichtes, ungeleimtes Papier (18 - 24 g/qm). Es besteht aus Leinen- und Hanffasern, die man heute in zunehmendem Masse durch besondere Zellstoffsorten ersetzt. Zur Steigerung der Glimmfaehigkeit wird das Papier besonders ausgeruestet. Es besitzt ueberwiegend einen Fuellstoffanteil von ca. 30%.
  • Zinkoxyd Papier
    "Mit ZnO beschichtetes Kopierpapier fuer das sog. Elektrofax-Verfahren."
  • Zp Papier
    "Packpapiere, hergestellt aus Sulfitzellstoff (mind. 70% Anteil) und Altpapier (max. 30% Anteil)."
  • Zurichte Seidenpa ...
    Im Buchdruckverfahren gebraeuchliches Unterlegpapier unter die Druckform. So wird das unterschiedliche Niveau des Druckstockes ausgeglichen und damit ein gleichmaessiges Druckbild ueber die ganze Druckflaeche erreicht.
  • Zweiseitigkeit
    "In der Natur des Herstellungsprozesses liegende Tatsache, dass (mit Ausnahme bei modernen Duoformern) jedes Papier eine fuellstoffreichere Unterseite und eine fuellstoffaermere Oberseite hat."
  • Zwiebelhaut Papie ...
    "Nach dem Aussehen einer eingetrockneten Zwiebel benanntes Luftpostpapier (Onionskin). Seine 'schrumpelige' Oberflaeche zur Steigerung von Opazitaet und Griff entsteht durch eine besondere Trockentechnik."

Ä

Ö

Ü